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Auch diese Neuauflage war ein voller Erfolg! 22 Spielerinnen und Spieler waren in die Turnhalle der Josef-Annegarnschule gekommen, um sich im Tischtennis zu messen. Aber nicht nur deswegen. Denn für viele ging es auch und vor allem um ein Wiedersehen, zum Teil nach vielen Jahren. Denn dieses Zweiermannschaftsturnier wird traditionell im Kings-Cup-System gespielt, d. h. hier werden 2 Einzel- und 1 Doppelspiel durchgeführt. Aber: Die Mannschaftsaufstellung ist nicht beliebig, vielmehr werden die Einzelpositionen nach vermeintlicher Stärke aufgestellt, so dass sich durchweg ausgeglichene Paarungen ergeben. Die beiden Einzelspieler bilden dann auch das abschließende Doppel. Die ersten TT-Akteure fanden sich um 18 Uhr in der Halle ein, gespielt wurde dann durchgehend bis weit nach Mitternacht. Für manch einen war das eine gehörige Portion (TT-)Sport in geballter Form. Sehr erfreulich diesmal auch wieder, dass viele ehemalige, die schon lange den Schläger eingemottet haben, den Weg in die Halle gefunden haben. Wie z. B. Felix Schulze-Topphoff, Marcus und Stefan Birke, Serienteilnehmer Gunnar Schubert oder die Damen des Vereins Reinhilde Leinkenjost, Barbara Redbrake und Heike Seidel. Und dann ist da beispielsweise auch Michael Zimmermann, der seit einigen Jahren beim TTC Münster aufschlägt, aber immer wieder gerne auch an seine alte Betriebsstätte zurückkehrt. Zusammen mit den aktiven Spielern der Ersten, Zweiten und Dritten Herrenmannschaft und BSV-Coach Benne Lauckmann ergab sich damit ein buntes Bild.

Auch wenn die Ergebnisse nicht im Vordergrund standen, so war einigen doch anzumerken, dass das Turnier zum Abschluss der Pause zwischen Hin- und Rückrunde zugleich auch eine Standortbestimmung oder erweiterte Trainingseinheit bedeutete. Zum Teil entwickelten sich hochspannende und lange Begegnungen, die erst im Entscheidungssatz entschieden wurden. Letztlich setzten sich dann Andreas Seidel und Martin Höggemann hauchdünn mit einem 2:1 Erfolg gegen Fabian Bäumer und Ludger Voß durch. Da passte leistungsmäßig kein Blatt Papier zwischen die Akteure! Den gemeinsamen dritten Platz belegten Markus Redbrake mit Dirk Bauer und Daniel Rolf mit Reinhilde Leinkenjost an der Seite.

Zu Beginn des Turniers machte Abteilungsleiter Markus Redbrake noch darauf aufmerksam, dass dieses quasi den Start in das Jubliäumsjahr der Tischtennisabteilung markiert. Denn die Abteilung nimmt im 50. Jahr am Spielbetrieb des Westdeutschen Tischtennisverbandes teil. Die Saison 1967/68 markierte den ersten Aufschlag im Tischtennis unter der Flagge des BSV. Weitere Veranstaltungen werden folgen, versprach der TT-Chef. Der Dank aller ging dann aber vor allem an Martin (Matza) Höggemann, der seit vielen Jahren das Turnier organisatorisch stemmt und nun auch mit seinem dritten Erfolg die ewige Bestenliste dieser Rahmenveranstaltung übernommen hat.

Da lief nicht viel zusammen an diesem vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Bezrksliga 3. In eigener Halle mussten die BSVler zusehen, wie die Gäste aus Laggenbeck ein um den anderen Punkt in den Sack steckten, um dann letztlich ungefährdet einen 9:2 Erfolg mit durch die verschneite Landschaft nach Hause zu nehmen. Einzig Daniel Rolf und Markus Redbrake im Doppel und Daniel Rolf in seinem ersten Einzel konnten noch schlimmeres verhindern. Ansonsten war es den Blau-Weißen nur vergönnt noch zusätzliche 4 Sätze einzufahren. Abhaken und Blick nach vorn auf die Rückrunde, die gegen Kinderhaus II am Samstag 13.01.2018 ab 17.30 Uhr ebenfalls an den eigenen Platten gestartet wird. Zum Spielbericht.

Arminia Ochtrup reiste als Tabellenletzter an, wollte aber durch aus ein oder zwei Punkte aus dem Beverdorf entführen. So war es zumindest bei der Begrüßung zu hören. Dass dies nicht gelang, war den guten Auftaktdopplen, einem sehr gut aufgelegtem oberen Paarkreuz und einer brillanten Mitte zu verdanken. Mit 9:4 gelang der Erstvertretung die Schubumkehr zu den zuletzt mageren Ausbeuten. Dennoch war dieser Erfolg kein Selbstläufer. Das Spiel hätte nach Niederlagen von Beckmann, Piochowiak und Rolf im zweiten Durchgang der Einzel noch kippen können. Doch Manni Bals, Markus Redbrake und Michael Weppler hielten dagegen und schlossen das Spiel ab. Letzterer zeigte eine hervorragende taktische Leistung insbesondere im zweiten Durchgang. Die Mitte war für die Beveraner alles andere als leicht zu bespielen. Zogen die Ochtruper dort mit ihren Belägen alle Register. Zum Spielbereicht.

Die Dritte Herren ist nun auch durch mit der Hinrunde. Im letzten Spiel der Hinrunde gab es gegen den Tabellennachbarn aus Beelen ein schiedlich friedliches Unentschieden. Dabei ging es in der Endabrechnung für alle Beteiligten ebenfalls ausgeglichen zu. Wobei gerade zu Beginn der Partie die Paarkreuze jeweils für die eine oder andere Mannschaft komplett vergeben wurden. Durch Siege gegen Dartman und Voß für die Gäste folgten Siege für Bauer und Müller auf Seiten des BSV. Dann folgten Erfolge für Voß, Bauer und Müller. Insbesondere Peter Müller zeigte an diesem Tage seine wohl beste Saisonleistung, musste dann später aber im dritten Einzel knapp passen. Da zuvor auch die Doppel in die Punkteteilung gingen (Erfolg für Voß und Bauer), war nach dem hervorragenden letzten Punkt für Voß das Unentschieden gesichert. Einzig Alfons Dartmann war vom Nikolaus nicht bedacht worden und  ging an diesem Tage leer aus. Was vorher schon klar war, machte sich nun endgültig verdient: Die Dritte wird zur Rückrunde an der Meisterrunde der 3. Kreisklasse teilnehmen. Zum Spielbericht.

Es war nicht nur das letzte Spiel in der Hinserie. Es war auch ein Aufeinandertreffen zweier ambitionierter Mannschaften, die beide Tuchfühlung an die Tabellenspitze haben. Wer zum Abschluss der Hinrunde die Weichen stellen will für einen möglichen Aufstieg, der sollte dieses Match für sich entscheiden. So die Ausgangslage. Der BSV reiste an mit Karl Piochowiak, Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel und Martin (Matza) Höggemann. Nachdem die Doppel noch im Austausch ausgeglichen gestaltet wurden, zeichnete sich zunächst ein deutlicher Erfolg für den BSV ab. Doch Füchtorf hatte zweite Luft und nutze seine Chancen. Interessanter Weise waren es die Spiele der unteren Bretter, die hüben wie drüben gegen die Spitzenbretter für nicht nur kämpferische und spielerische Höchstleistungen sorgten, sondern dem Spiel auch den richtigen Kick für ein Spitzenspiel gaben. So war es letztlich Matza Höggemann, der für den BSV den achten Punkt gegen Brett 2 der Füchtorfer - nach sehr starker Leistung einfuhr. Zuvor machte Andreas Rottwinkel bereits deutlich auf sich aufmerksam. Die Bilanz beim BSV: Jeder Akteur verlor ein Einzel und gewann zwei. Martin Schwegmann, gefühlt auf der Siegerstraße, konnte sein drittes Einzel nicht mehr zu Ende spielen, da der BSV schon beide Zähler im Sack hatte.  Für die Mannschaft ist die Hinrunde damit zu Ende, die Konkurrenz spielt aber noch. Tabellenplatz also noch in der Warteschleife.