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Keinen glücklichen Tag erlebte die Reserve im dritten Meisterschaftsspiel gegen den SV Drensteinfurt, seineszeichens Absteiger aus der 1. Kreisklasse. Die Gäste, an den Brettern 1 und 2 sehr gut besetzt, trotzten den Blau-Weißen ein 7:7 Unentschieden ab. Knapp war die gesamte Begegnung. Spielführer Martin (Matza) Höggemann hatte jedoch vor der letzten Runde der Einzel bereits ein 8:5 für das BSV Quartett errechnet. Dass es nicht soweit kam, war im wesentlichen auf eine Verletzung von Spitzenspieler Karl Piochowiak zurückzuführen, die er sich im letzten Einzel nach bereits gewonnenen ersten Satz zuzog. Er musste das Spiel abbrechen, der Punkt ging an seinen Gegenüber und - das ist wohl noch schwerwiegender - steht mindestens die nächsten Wochen ebenfalls für die sportlichen Betätigungen nicht zur Verfügung. Keinen guten Tag hatte auch Martin Schwegmann, der irgendwie gegen die beiden Spitzenbretter des SV nicht zum Zuge kam. Eine Top Leistung brachte jedoch Matza Höggeman an den Tisch, der sich lediglich im Spiel gegen Brett 2 der Gäste geschlagen geben musste. Andreas Rottwinkel brachte ebenfalls zwei Punkte in die Partie ein. Zusammen mit der Punkteteilung in den Doppeln war es also zum Schluss rechnerisch ausgeglichen.

Wortspiele sind nicht ihre Sache. Spiele am grünen Tisch schon eher. Auch im dritten Anlauf bleibt die dritte Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung auf der Erfolgsspur. Die Partie, an eigenen Platten ausgetragen, blieb zunächst nach den Doppeln noch ausgeglichen (Sieg für Höggemann/Schulze Topphoff Niederlage für Bauer/Müller). Müller war es auch, der im weiteren Verlauf starke Nerven benötigte. Was er auch tat, Es wurde irgendwie nicht an diesem Tage mit etwas zählbarem vergoldet. Dass die Niederlagen auf ihn jeweils erst im Entscheidungssatz einprasselten vermochten ihn nicht so recht zu trösten. Dann schon eher die aufmunternden Worte seine Teamgefährten Martin Höggemann, Dirk Bauer und Hubert Schulze Topphoff. Letzterer war es dann auch, der in einem klaren Dreisatzspiel gegen Naatz ein Einzel abgeben musste, aber mit zwei Siegen dennoch positiv gestimmt blieb. Alle anderen Einzel gingen widerspruchslos an den BSV. Der Glückwunsch der Abteilung war dem Quartett also sicher.

Nachdem bereits die zweite Herren gegen Rinkerode erfolgreich blieb, wollten und konnten die Jungs aus der Dritten dem nicht nachstehen. Im ersten Auswärtsspiel in der 3. Kreisklasse behielt das Quartett in  Blau-Weiß erneut eine weiße Weste. Lediglich Alfons Dartmann musste sich dem Gastgeber in seinem zweiten Einzel geschlagen geben. Zuvor mussten sowohl Dirk Bauer als auch Peter Müller über die volle Distanz, behielten aber letztlich die Punkte im Köcher. Damit bleibt der BSV weiterhin Spitze und Rinkerode noch ohne Erfolg.

Erfahrung macht klug, so heißt es wohl im Volksmund. Mit Respekt fuhr das Team des BSV II nach Sassenberg. Wusste es doch aus der Vergangenheit, dass Sassenberg nicht nur sehr gut aufgestellt ist, sondern dass auch die Heimspiele dort alles andere als ein Spaziergang sind. Doch auch der BSV hat in seinem ersten Spiel bereits gezeigt, dass das Team gut vorbereitet ist auf die Saison. Es sollte sich also ein munteres, mitunter umkämpftes und auf augenhöhe geführtes Spiel entwickeln. Der Trumpf der BSVer spielt sich nach wie vor zu Beginn aus. Die Doppel. Karl Piochowiak und Matza (Martin) Höggemann blieben auch weiterhin als Doppel ungeschlagen und auch die ebenso als Spitzendoppel gehandelten Martin Schwegmann und Andreas Rottwinkel hatten etwas dagegen, dass die Punkte in Sassenberg blieben. In den Einzeln dann aber zunächst noch der Rückschlag. Gleich die beiden ersten Begegnungen gingen an die Sassenberger. Felke gewann gegen Schwegmann und Langkamp siegte gegen Piochowiak. Dass versprach also den langen Atem, der notwendig wurde, wollte man also zum Ziel kommen. Der Doppelschlag des BSV im Anschluss mit knappen Siegen von Höggemann und Rottwinkel sorgte dann wieder für etwas Luft. Und nachdem Piochowiak das Spitzenspiel gegen Felke gewann, sah es gar nicht mal so schlecht aus für den BSV. Der blieb aber auf der Hut. Langkamp gewann nämlich auch sein zweites Einzel gegen Schwegmann, hart umkämpft und hauchdünn im fünften Satz. Nun war es an den Brettern drei und vier im BSV sich im direkten Duell gegen ihre Pondonds zur Wehr zu setzen. Während Rottwinkel das Spiel bald im Griff hatte, musste sich Höggemann gegen Abeck lange quälen, behielt aber ebenso wie sein Teamgefährte die Oberhand. Der letzt Zähler durch Piochowiak gegen den zu diesem Zeitpunkt schon demoralisierten Schabhüser war dann noch Makulatur. Alles in allem ein tolles Spiel auf beiden Seiten, was für Sassenberg durchaus noch mehr Punkte bereit hielt. Beide Mannschaften freuen sich schon jetzt auf das Rückspiel.

Da gab es nichts zu deuteln. Die Zweite Herren dominierte das erste Spiel der neuen Saison und ließ den Gästen aus Rinkerode wenig Luft. Diese präsentierten sich dabei durchaus spielfreudig und mitunter mit guten Anlagen. Gegen Andreas Seidel, Karl Piochowiak, Martin Schwegmann und Martin Höggemann war an diesem Tag aber nichts zu holen. So waren es lediglich einzelne Sätze, die an die Gäste gingen. Im Fazit hätten die BSVler den SVler aber durchaus den ein oder anderen Punkt gegönnt. Ging es doch mitunter knapp zu. Doch die Erfahrung machte sich da Platz und sorgte letztendlich für diesen fehlerfreien Auftritt des BSV Quartetts.