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Neue Erste trotzt dem Tabellenzweiten beide Punkte ab - neue Zweite startet mit Unentschieden gegen Ligaprimus in die Meisterrunde

Die erste Tischtenniswoche im neuen Jahr und damit der Start in die Rückrunde kann als Erfolg verbucht werden. Dennoch bleiben auch Wolken am Himmel, da das Verletzungspech quer durch die Teams durchpeitscht. Martin Höggemann hat durch ein Miniskusproblem wohl keine Möglichkeiten mehr, in das Spielgeschehen der laufenden Saison einzugreifen. Und auch David Krieg und Martin Schwegmann schleppten sich mit Schmerzen durchs Match. Dennoch gelang der neuen Ersten, nach dem Rückzug der Ersten Mannschaft aus der Bezirksliga in der Hinrunde, gleich mit diesem Auftakt in die Rückrunde ein Paukenschlag. Gegen Hiltrup, seines Zeichens Vize-Herbstmeister, machte das Blau-Weiße Team fast alles richtig und kam zu einem durchaus verdienten 9:6 Erfolg. Starke Leistungen in den Doppeln, in denen vor allem Fabian Bäumer und Karl Piochowiak nach zwei verlorenen Sätzen noch die Kehrtwende bekamen, David Krieg und Andreas Seidel ebenfalls siegten und Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann nur hauchdünn Federn lassen mussten, und starke Leistungen in den Einzeln, in denen vor allem das obere (Fabian Bäumer 1 Sieg, David Krieg fehlerfrei!) und untere Paarkreuz (Andreas Rottwinkel mit zwei Einzelerfolgen! und Martin Schwegmann ein wichtiger Zähler zum Abschluss!) die Mannschaft im Spiel hielten. Den neunten Zähler steuerte Karl Piochowiak in seinem zweiten Einzel bei. Vor dem wichtigen Spiel gegen Gremmendorf der richtige und wichtige Motivationsschub für das Team in der 1. Kreisklasse.

Die neue Zweitvertretung tritt in der 3. Kreisklasse nun in der sog. Meisterrunde an. Dort treffen die jeweils sechs stärksten Teams der Hinrunde beider Gruppen aufeinander. Mit Hiltrup stand sofort ein hoch gehandelter Gegner in der Halle. Das 7:7 bedeutet dabei nicht nur den ersten Punkt, sondern setzt sofort auch ein kleines Ausrufezeichen, wohin die Reise gehen könnte. Ostbevern zeigt, dass es sich nicht verstecken muss. Doch die Verletzung bedingte lange Pause von Martin (Matza) Höggemann trifft das Team in dieser Phase der Saison schwer. Mit Felix Schulze Topphoff steht aber ein Routinier an der Platte, der quasi ein Spiel allein entscheiden könnte, wenn er alles Spiele eines Matches bestreiten dürfte. Da das nicht geht, steuerte er in all seinen Spielen (1 Doppel mit Hubert Schulze Topphoff, 3 Einzel) 4 Punkte bei. Zwei weitere Zähler kamen von dem starken Alfons Dartmann und Dirk Bauer ließ es sich nicht nehmen, den Krimi in seinem letzten Einzel für sich zu entscheiden. Bauer war bereits in seinem ersten Einzel an einem Punkt dran, mochte sich im entscheidenden fünften Satz gegen seinen Gegenüber Eckert fast nicht mehr trennen und verlor das Spiel nach aufregender Verlängerung 17:19. Wenn der Punkt noch gekommen wäre ... diese Gedankenspiele bringen dann doch nichts, denn insgesamt ist das Unentschieden eine gerechte Sache, auch was den Spielverlauf angeht.

 



Es war wieder mal bis zum Schluss ein ausgeglichenes, spannendes und kurzweiliges Turnier, dieses traditionelle Jahresabschlussturnier der TT-Abteilung. Und obwohl es mehr darum ging, in voller Turnhalle noch einmal richtig Spaß an der Platte zu haben, so gibt es dann doch zum Schluss ein Gewinnerpärchen, welches den begehrten Pokal in den Händen hält. In diesem Jahr war es die Zufallspaarung David Krieg und Gunnar Schubert, die über die vielen zu absolvierenden Spiele verdient die Trophäe von Turnierleiter Martin (Matza) Höggemann überreicht bekamen. Beide spielten sehr gutes Tischtennis und David Krieg blieb bis auf ein einziges Einzel gegen Karl Piochowiak in diesen ungeschlagen. Und auch Gunnar Schubert ließ in seinen Einzeln selten etwas anbrennen. Wie so oft, gibt aber nach zwei zum Auftakt gespielten Einzeln das abschließende Doppel den Ausschlag. Und da schlägt dann auch immer das Herz des Tischtennis, dieses Turniers. Denn dort finden sich aufgrund der per Los entschiedenen Besetzungen immer wieder Überraschungskonstellationen und zuweilen hochspannende Begegnungen. Selten nur werden Spiele einseitig und schnell entschieden. Mit 22 Teilnehmenden TT-Spielern und -Spielerinnen herrschte an den Platten durchgehend Betrieb. Und wie immer fanden sich auch ehemalige Akteure ein, zu denen eben auch Gunnar Schubert gehört. Gäbe es einen Pokal für die treueste Turnierteilnahme bei auswärtigem Wohnort, so hätte Schubert auch diesen in Empfang genommen. So gehört das Turnier für ihn seit vielen Jahren zur festen Größe im Terminkalender. Daher waren sich alle einig, dass auch in diesem Jahr der richtige gewonnen hat. David Krieg kennt dieses Gefühl auf dem Siegertreppchen schon, da er gewissermaßen Wiederholungstäter ist. Starke Leistungen zeigten aber auch die auf Platz 2 platzierten Philipp Neumeister an der Seite von Dirk Bauer, die sich im Halbfinale gegen Karl Piochowiak/Ludger Voss durch setzten. Im anderen Halbfinale zeigten die späteren Sieger Michael Zimmermann und Martin Schwegmann die sportlichen Grenzen auf. Aber auch hier ging es sehr knapp zur Sache. Manni Bals/Peter Müller, Markus Redbrake/Klaus Mühlenstroth, Daniel Rolf/Reinhilde Leinkenjost, Daniel Berges/Hans-Günther Wiegert, Holger Wieczorek/Dagmar Brilhuis, Daniel Rolf/Reinhilde Leinkenjost und Andreas Seidel/Barbara Redbrake schauten zu diesem Zeitpunkt bereits interessiert zu. 

Die Mannschaftsaufstellung ließ es erahnen. Der BSV hatte sich für dieses letzte Spiel in der Hinrunde erneut etwas vorgenommen. Mit 9:1 gelang dem Sextett allerdings ein Kantersieg gegen den TTC Münster VIII, der so aber auf keinem Wettschein vorgekommen sein dürfte. Damit setzte sich das fort, was sich in den Spielen gegen Angelmodde und Westkirchen bereits gezeigt hat. Das Team gewinnt an Stabilität und legt langsam aber sicher seine Scheu in der neuen Liga nach dem Aufstieg ab. Manches lässt aufhorchen in diesem Spiel, welches von Anfang an fest in BSV Hand war. So verlor der an Nr. 1 gesetzte Hermann beim TTC erst sein zweites Spiel, großer Sport also von David Krieg. Und auch der in der Mitte eingesetzte Senzig hatte erst zum zweiten mal das Nachsehen, diesmal gegen Piochowiak. Dass Fabian Bäumer kein zählbares Einzel gewann, lag letztlich am Spielsystem. Bei neun ist eben Schluss, obwohl Bäumer mit starker Leistung bereits sein zweites Einzel gewonnen hatte. Krieg kam ihm zuvor, da er eben nicht verlieren wollte. Stark an diesem Tage aber auch Achim Bücker, Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann. Gemütlich klang der Abend dann mit den Gästen aus, allerdings auch in der Erkenntnis, dass es ohne Heimvorteil und dann in der großen Halle beim TTC montags abends sicherlich nicht so glatt laufen wird. Der TTC kündigte bereits an: Das wird ein heißer Tanz in der Rückrunde. Das BSV Team an diesem Tage: David Krieg, Fabian Bäumer, Achim Bücker, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel, Martin Schwegmann. Capitän: Martin (Matza) Höggemann. 

Save the Date - das traditionelle Weihnachtsturnier der Tischtennisabteilung getreu dem Motto nach den Feiertagen: "Das Fett muss weg!" findet in diesem Jahr statt am Freitag, 28.12.2018 ab 18 Uhr in der Turnhalle der Josef-Annegarnschule. Bitte vormerken!

Da brennt aber auch gar nichts an. Die 3. Herren dominiert weiterhin das Feld in der 3. Kreisklasse und bleibt auch nach dem 8:2 in Hoetmar ungefährdet an der Tabellenspitze. Lediglich in den ersten beiden Einzeln des Spiels hatten Dirk Bauer und Heike Seidel noch das Nachsehen, wobei Heike Seidel nur denkbar knapp im fünften Satz geschlagen wurde (9:11). Dies machten dann aber Barbara Redbrake und Alfons Dartmann sowie die Erstgenannten in den weiteren Einzeln schnell wieder wett. Für die Damen im Team des BSV war es ein besonderes Vergnügen, trafen sie doch auf Spielerinnen, mit und gegen sie über viele Jahre gemeinsam gespielt haben. Damals noch in der Frauen Bezirksliga. Erfreulich daher auch aus Sicht des BSV, dass Hoetmar trotz der Niederlage weiterhin im oberen Mittelfeld mithält. Dort steht es aber in Nachbarschaft zur SG Sendenhorst und nun zwei Punkten Rückstand Spitz auf Knopf im Kampf um die Teilnahme an der Meisterrunde. Alle Mannschaften trennt nun nur noch ein Spiel bis zur Endabrechnung. Der BSV muss sich über die Teilnahme keine Sorgen machen und freut sich schon auf die Begegnungen und insbesondere auch auf die Rückkehr von Teamplayer Ludger Voss, der seine TT-Abstinenz beim BSV dann für beendet erklären kann. Er kehrt zurück aus dem Süddeutschen Tischtennisraum und steigt wieder mit ein im Erfolgsteam.