Aktuelles

Spiele gegen die SG haben immer etwas besonderes. Spiele gegen die SG in eigener Halle noch einmal mehr.

Da ist es auch egal, in welcher Spielklasse diese Derbys ausgetragen werden. Es war dann mal wieder soweit. Man traf sich zum Stelldichein in der 1. Kreisklasse. Mit dabei waren auf der einen Seite Manni Bals, Phillipp Neumeister, Fabian Bäumer, Karl Piochowiak, Achim Bücker und Andreas Rottwinkel. Also fast schon eine ursprüngliche 1. Herren der Bezirksliga. Auf der anderen Seite standen Sascha Snitko, Daniel Stöckl, Jörg Hengemühl, Heiko Lehmann, Linus Wortmann und Martin Hardelt, eine Mischung aus jung und aufstrebend und routiniert. Beste Voraussetzungen also. Und dass es für den BSV nicht ein Durchlauf wird, wie zuletzt gegen den bis dahin Tabellenzweiten aus Handorf wurde schon nach den Doppeln klar. Ungewohnt für den BSV: Man lag mit 1:2 hinten nachdem Stöckl/Wortmann Bals/Neumeister und Snitko/Hengemühl Bäumer/Rottwinkel in die Schranken gewiesen hatten. Lediglich Piochowiak/Bücker hielten den BSV gegen Lehmann/Hardelt im Spiel. Noch ausgeglichen ging es dann im oberen Paarkreuz zur Sache. Während Manni Bals gegen Daniel Stöckl mit 1:3 das Nachsehen hatte, brannte Phillipp Neumeister ein Feuerwerk mit seiner starken Vor- und Rückhand ab und wurde mit einem glatten 3:0 belohnt. Die Wende zum Guten für den BSV läutete dann die Mitte (Fabian Bäumer 3:0 gegen Heiko Lehmann und Karl Piochowiak 3:1 gegen Jörg Hengemühl) ein. Vor allem in Piochowiaks Einzel hätte es aber durchaus anders ausgehen können. Eine besonders faire Geste Hengemühls (er gab einen Punkt in der Verlängerung des ersten Satzes an Piochowiak zurück!!! - verlor den Satz danach) machte ihn letztlich zum Spieler des Tages. Es blieb noch knapp, da zwar Bücker sein Spiel mit 3:0 gegen Martin Hardelt gewann, aber Andreas Rottwinkel gegen Linus Wortmann mit 1:3 verlor. Doch dann ging es letztlich doch noch ganz schnell. Alle folgenden Einzel gingen an den BSV, der 9:4 Erfolg und eine weiter lupenreine Bilanz des Teams mit dem klaren Ziel aufstieg erhalten. Vor allem für Hengemühl und Hardelt, die beide über Jahre auch im Dress des BSV Tischtennis spielten, aber auch für alle anderen war es ein munteres Spiel auf gutem Niveau.

Die Reserve taumelt weiterhin zwischen Hoffen und Bangen. Das 4:8 beim 1. TTC Münster IX brachte da keine Veränderung. Dennoch hielt das Team mit Martin Schwegmann, Alfons Dartmann, Hubert Schulze Topphoff und Ludger Voss zunächst noch gut mit. Der Doppelerfolg von Dartmann/Voss sowie ein Einzelerfolg von Schwegmann waren dann aber doch zu wenig, um am TTC dran zu bleiben. Die späteren Erfolge von Ludger Voss und Martin Schwegmann schon beim Stand von 7:2 für den TTC dann nur noch Makulatur. So trat das Team dann die Heimreise ohne brauchbares an und hofft auch die nächsten Begegnungen. Aber dem Team ist schon klar. Das ist alles andere als einfach, den Klassenerhalt schaffen zu können.

Die einen Top, die anderen … Während die Erste den Tabellenzweiten aus Handorf im Montagsspiel und noch dazu auswärts förmlich mit 9:0 aus der Halle fegte, musste die Reserve am Dienstagabend zu Hause den Westkirchenern mit 1:8 das ganze Fell überlassen.

Für die Erstvertretung der TT-Abteilung läuft es gut, sehr gut. Entscheidungswochen hat der Abteilungsleiter Markus Redbrake angekündigt. Das erklärte Ziel Aufstieg in die Kreisliga ist nur erreichbar, wenn man auch die direkten Ligakonkurrenten in Schach halten kann. Dass es ohne jeden Punktverlust im Auswärtsspiel gegen den direkten Tabellennachbarn gelingen konnte, damit war selbst bei kühnster Betrachtung nicht zu rechnen. Handorf ist stark besetzt und zu Hause eine Macht. Unbequem vor allem auch die Verhältnisse in der Halle mit einem mittlerweile doch wohl abgängigen Hallenboden. Und Abendspiele mit einem relativ späten Beginn zu Beginn einer Woche sind auch nicht eben beliebt. Markus Redbrake, Philipp Neumeister, Karl Piochowiak, Achim Bücker (kurzfristig für David Krieg ins Team gerückt), Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann fichte das aber nicht an. Sie spielten wie an der Schnur gezogen ihr Ding durch und meisterten auch knifflige Spielsituationen. Ein wenig zu hoch fiel der Sieg dann aus, aber im Grunde auch wieder nicht. Die Gastgeber nahmen es mit Fassung, man kennt sich ja schon lange.

Die Reserve hat es in ihren Spielen schwer. Nach dem Aufstieg in die 2. Kreisklasse kommt es regelmäßig darauf an, wie das Team besetzt ist. Gegen Westkirchen war schon zu Beginn an klar, dass es sehr, sehr schwer werden würde. Dass dann aber nur ein Einzelerfolg (Piochowiak) dabei herauskommen würde, das traf das Quartett dann doch ein wenig ins Kontor. Dicht dran waren Karl Piochowiak, Dirk Bauer, Alfons Dartmann und Ludger Voss durchaus an dem ein oder anderen Punkt. Aber es sollte nicht sein. Erwähnenswert vielleicht noch, dass Karl Piochowiak an diesem Dienstagabend sein erstes Spiel überhaupt in dieser Saison sowohl in der Ersten als auch Zweiten Mannschaft verloren hat. Gegen den mit unbequemen Material ausgestatteten Einser Wösthoff reichte es nicht, das Ruder herumzureißen. Das passte dann auch wohl zum Abend.

Zunächst ein Unentschieden gegen Ostenfelde, dann ein hoher Sieg (8:2) gegen den 1. FC Gievenbeck. Es lief gut in den letzten Spielen für die Reserve. Für Gievenbeck war das wohl ein Tröpfchen zu viel. Sie zogen ihre Mannschaft nun vom Spielbetrieb zurück und stehen damit als erster Absteiger in der 2. Kreisklasse fest.

Das Spiel gegen Ostenfelde war im sportlichen Sprachgebrauch ein sog. Vier-Punkte-Spiel. Beide Mannschaften kämpfen in der Liga darum, sich von den Kellerkindern abzusetzen. Und so fuhr die Mannschaft gut besetzt mit Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel, Martin Höggemann und Hubert Schulze Topphoff zum TSV um für Punkte zu sorgen. Der Spielverlauf war dann aber absolut ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im Spielverlauf absetzen. Da war das spätere Unentschieden letztlich eine logische Konsequenz. Während die oberen Bretter Schwegmann (2) und Rottwinkel (3) nahezu verlustpunktfrei blieben, hatten Höggemann (0) und Schulze Topphoff (1) schwer zu knacken. Die Punkteteilung im Doppel, in denen Höggemann/Schulze Topphoff siegreich blieben, war bereits zu Beginn schmerzlich. Überraschend verloren Rottwinkel/Schwegmann im Entscheidungssatz in der Verlängerung.

Mehr oder weniger Genugtuung erfuhren die BSVler dann gegen Gievenbeck. Was wiegt mehr: Zwei erreichte Punkte oder zu wissen, dass der erste Absteiger nach dem Rückzug von Gievenbeck nun feststeht. Man weiß es noch nicht. Aber für die Beveraner bleibt der positive Gesamteindruck, an dem nach den Ferien weiter gearbeitet werden kann.

Die Erstvertretung schaut derweil zu, da sie mehrere Wochen spielfrei agieren.

Irgendwie sollte es wohl nicht sein. Irgendwie hatte der Gastgeber dann doch die Nase vorn und irgendwie war das Team am Ende doch ein wenig enttäuscht. Also ein richtiges Irgendwie-Spiel!

Rinkerode ist tischtennismäßig immer eine Reise Wert. Egal zu welchem Zeitpunkt und egal in welcher Liga. An diesem Spieltag hatte die Reserve das Vergnügen und war auch nicht unambitioniert. Karl Piochowiak, Dirk Bauer, Alfons Dartmann und Ludger Voss traten an und machten gleich in den Doppeln auf sich aufmerksam. Sowohl Piochowiak/Dartmann als auch Bauer/Voss stachen. Das war eine gute Grundlage um im Jubiläumsdorf (50 Jahre Tischtennis!) vielleicht doch Punkte mitzunehmen. Denn, das wussten die Beveraner, Rinkerode ist immer nicht leicht zu spielen. Keine Frage also, dass sich alle mächtig reinhängen würden in ihren Einzeln. Dass letztlich nur Karl Piochowiak mit drei Erfolgen zum 5:8 Endstand einlocken würde, damit hatten die Akteure dann doch nicht gerechnet. Zumal es vielfach hart an der Grenze zum eigenen Erfolg war. Ganz dicht dran alle drei BSVler, doch am Ende hieß es immer: Erfolg für die SVler Nur in ganz wenigen Einzeln war es ganz deutlich. Rinkerode machte damit seinen Anspruch auf einen Platz auf dem Treppchen weiter deutlich. Mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten hinter dem ungeschlagenen Ligaprimus Angelmodde machen diese weiter auf sich aufmerksam. Ostbevern kann auf dieser Leistung aufbauen und muss am Dienstag bereits wieder ran, dann gegen die im Mittelfeld ranchierenden Westkirchener. NIcht unerwähnt bleiben kann, dass Karl Piochowiak sowohl in der Reserve als auch im Oberhaus mit diesem Spiel weiterhin ungeschlagen bleibt in Doppel und Einzel. "Das soll auch so bleiben", zwinkert Piochowiak mit Blick auf das Spiel der Ersten am kommenden Montag in Handorf und gegen Westkirchen Tags darauf. Wir werden berichten!

Das Spiel gegen den aktuellen Spitzenreiter in der 2. Kreisklasse wurde auf Wunsch der Gäste kurzfristig verlegt. Der neue Termin stand in dieser Spielwoche an. Leider mussten dann sowohl Karl Piochowiak als auch Martin Schwegmann für diesen Ersatztermin passen, was die Sache gegen den TSV Angelmodde II nicht einfacher machte. Dennoch schlug sich das Team mit Andreas Rottwinkel an der Spitze beachtlich und verlor hauchdünn mit 6:8. Die Erstvertretung trat in eigener Halle gegen den aktuell am Tabellenende geparkten Neubeckum IV an und zeigte sich beim 9:2 weiterhin ungefährdet.

Das Spiel der Reserve war über die volle Distanz eines auf Augenhöhe. Das zeigte sich schon in den Doppeln, die Andreas Rottwinkel mit Martin Höggemann und Dirk Bauer mit Alfons Dartmann jeweils erst im Entscheidungssatz und dann auch noch in der Verlängerung verloren. Ein Wink des Schicksals wohl. Ob es nun diese oder die drei Einzelerfolge des jungen Talents in den Reihen der Angelmodder Kevin Kreutz waren, die das Spiel entschieden, ist dann wohl auch egal. Der BSV zeigte während der gesamten Partie, dass man in der Lage ist, mitzuhalten. Die Punkte für den BSV steuerten bei: Rottwinkel (2), Höggemann (2) und Dartmann (2). Dirk Bauer blieb ein Einzelerfolg verwehrt. Auch wenn die Niederlage insgesamt betrachtet ärgerlich zu sein scheint, die Leistung insgesamt stimmte. Und dann ist ja noch das Rückspiel, das dürfte wohl spannend werden.

Wenn das Leben ein Kreis ist, dann standen sich beide Mannschaften, der BSV I und Neubeckum IV, dicht gegenüber. Der BSV als Tabellenführer und Neubeckum als Schlusslicht. An den grünen Tischen verlief es dann aber so wie erwartet. Auch dieses Spiel wurde auf Wunsch der Gäste verlegt, der BSV schlug aber mit einer schlagkräftigen und erstmals durch Fabian Bäumer verstärkten Mannschaft auf. Ziel ist es, so Abteilungsleiter und Teamchef Markus Redbrake augenzwinkernd, alle auf dem Tableau stehenden Spieler mindestens zwei mal je Serie einzusetzen, damit eine Berechtigung zur Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsfeier gegeben ist. Das ist natürlich nur Spaß, vielmehr geht es darum, die Sollstärke im Team zu erhalten und so die Reserve nicht zu schwächen. Das gelang an diesem Tage also gut,  die Punkte gingen im Doppel Bäumer/Rottwinkel an die Gäste und im Einzel von Andreas Rottwinkel, der also ein durchwachsenes Fazit seiner TT-Woche zieht. Alle anderen hatten wenig Lust auf Niederlage und so bleibt der BSV weiter ungeschlagen und mit nun mit zwei Punkten Vorsprung vor Sasenberg und drei Punkten Vorsprung vor Handorf und Telgte führend. Daran soll sich auch nach der nun folgenden vierwöchigen Spielpause nichts ändern, so lautet der Plan.