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Vielspieler Martin (Matza) Höggemann zog die Reißleine. Noch am Vortag in der Zweiten im Einsatz meldete er sich für den Einsatz in der Dritten gegen Albersloh einen Tag später ab. Für ihn rückte Peter Müller ins Team, der allerdings ebenfalls noch nicht wirklich fitt war. Da nütze es auch nichts, dass Dirk Bauer und Hubert Schulze Topphoff im Doppel und Dirk Bauer im Einzel für ihren Einsatz belohnt wurden. Dies waren in der Endauswertung alle Blau-Weißen Zähler. Vierter Mann im Boot Alfons Dartmann konnte dies auch nicht ändern. Höggemann, der in der Rückrunde in der dritten Mannschaft bereits vier Einsätze und in der zweiten Herren bereits fünf Einsätze vollzog, vernahm das Ergebnis auf dem Krankenbett. "Wenn alle wieder fit sind, läuft es dann auch wieder besser", befand der Teamchef beider Teams.

Diese Montagsspiele auswärts sind offensichtlich für die Reserve nicht die erste Wahl. Noch in der vergangenen Woche fuhr man von Handorf mit einem 6:8 nach Hause. Un diesmal musste das Quartett Karl Piochowiak, Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel und Martin (Matza) Höggemann in Gremmendorf ran. Immerhin konnten die Gremmendorfer im Hinspiel ein achtbares 7:7 erreichen, und unter Umständen wäre sogar noch mehr drin gewesen. Dieses mal sollte es, so hatten es sich die Beveraner vorgenommen, anders werden. Ein doppelter Punkterfolg sollte her. Und zunächst sah es auch so aus, aus könnte dies gelingen. Beide Doppel und auch beide Einzel im oberen Paarkreuz konnte der BSV für sich verbuchen. Nachdem im unteren Paarkreuz die Punkte geteilt wurden, Höggemann verlor, Rottwinkel gewann, sollten die Weichen oben gestellt werden. Doch das ging gründlich schief. Piochowiak tat sich mächtig schwer gegen Engelmann und Schwegmann wurde nach fünf Sätze gegen Fischer ebenfalls nicht belohnt. Das Spiel war wieder ausgeglichen und es stand Spitz auf Knopf. Doch dann fand der BSV doch in die Spur. Rottwinkel, Höggemann und Piochowiak fuhren Siege ein und das Unentschieden war gesichert. Nachdem Höggemann dann ebenfalls im fünften Satz gegen Fischer verloren hatte, war das Team doch beruhigt, dass Schwegmann gegen die Gattin des Gremmendorfers Ruhe und Geduld bewies und den 8:5 Erfolg sicherte.

Das lief dann mal glatt. Die 3. Herren gewinnt 8:2 im Auswärtsspiel gegen den TuS Hiltrup VII. Lediglich das Doppel Dartmann/Bauer und Dirk Bauer im hart umkämpften Einzel unterlagen. Damit blieben Matza Höggemann und Hubert Schulze Topphoff im Doppel und Einzel und Alfons Dartmann in den Einzeln ungeschlagen. Der BSV nistet sich damit mit ausgeglichenem Punktekonto im oberen Mittelfeld der Meisterrunde der 3. Kreisklasse ein. Ein Grund mehr, für Matza Höggemann als Teamkapitän und  n den vergangenen Wochen Vielspieler gut zu frieden zu sein. "Das läuft gut im Team!", war ihm zu entnehmen.

Da waren sie wieder, die drei verlorenen Doppel. Und das war letztlich auch das entscheidende Element. Mit 5;9 im Handgepäck fuhr die Erste wieder nach Hause. Natürlich bedient, denn in den Einzeln war da doch einiges drin. Telgte musste auf Marco Althoff verzichten, der auch schon in Blau-Weiß gespielt hat. Und doch war das offensichtlich kein Vorteil. Ins Team rückte Philipp rust, der in beiden Einzeln ungeschlagen blieb. Gekontert haben die Beveraner vor allem im zweiten Durchgang der Einzel. Doch die beiden Niederlagen im unteren Paarkreuz zum Schluss besiegelten das, was schon nicht vorteilhaft begann. Telgte mit den vielen unterschiedlichen Belägen, mit guter Einstellung und in heimischer Halle wusste die Chance zu nutzen. Dem BSV bleibt die Erkenntnis, dass es gegen die Emsstädter irgendwie nicht laufen will. Zum Spielbericht.

Was war das nun? Eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung? Die erwartete Niederlage in unbequemer Halle gegen einen bereits im Hinspiel gut aufgestellten Gegner? Oder so ein Tag, der im Sportlerleben halt immer wieder mal vorkommt, an dem einfach nichts gelingt, egal was man probiert? Vermutlich von jedem etwas. Auch im Rückspiel erntete die 2. Herrenmannschaft im Spiel gegen den TSV Handorf nichts. Beim 6:8 ging es nach 2 gewonnenen Doppeln, wobei eines, das von Piochowiak und Höggemann bereits sehr schmeichelhaft dem BSV zufiel, lief dann anschließend nur wenig richtig zusammen. Piochowiak mit seiner wohl schlechtesten Saisonleistung aber immerhin noch mit einem Einzelerfolg, Schwegmann ohne jeden Erfolg, Höggemann immerhin noch mit einem verwertbaren Zähler und damit 100 % mehr als im Hinspiel. Lichtblick an diesem Tage Andreas Rottwinkel, der immerhin zwei Einzel mit nach Hause nahm, über die er sich aber auch nicht so recht freuen mochte. Handorf, in gleicher Aufstellung wie im Hinspiel angetreten, freute sich letzlich zu Recht über den Erfolg. Es ließe sich trefflich streiten, ob vielleicht doch ein Unentschieden gerechter wäre. Doch auch da ist der BSV klar: Nee, eigentlich nicht! Noch bleibt man Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung. Die Luft nach hinten wird aber dünner.