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Die Spiele gegen Metelen haben seit vielen Jahrzehnten echten Derbycharakter. Die nun stattgefundene Rückrundenpartie stand für den BSV zudem noch unter den Vorzeichen eines drohenden Abrutschens in die untere Tabellenregion. Und den BSVern war klar, es kann so oder so ausgehen. Das ist immer auch davon abhängig, wie Metelen auftritt. An diesem Samstag Nachmittag kamen sie ersatzgeschwächt an gleich mehreren Positionen. Aber auch der BSV musste auf Michael Weppler und Philipp Neumeister verzichten, konnte dies aber mit eigener Substanz durch Fabian Bäumer und Achim Bücker ersetzen. So entwickelte sich ein Spiel, welches dann doch recht deutlich für den BSV verbuchbar wurde. Bereits nach den Doppeln mit 2:1 in Führung (Siege von Rolf/Bals und Redbrake/Bäumer) legten Daniel Rolf und Manni Bals oben und Markus Redbrake und Alex Beckmann in der Mitte direkt nach. Fabian Bäumer, nach langer Zeit wieder zurück im Team, mochte dem nicht nachstehen und fuhr einen wenn auch in den ersten beiden Sätzen knappen Sieg ein. Einzig Achim Bücker wurde für seine gute Leistung nicht belohnt. 7:1 in Führung, das sah doch gut aus. Doch Metelen gab sich nicht auf und legte mit zwei Siegen in Folge im oberen Paarkreuz gegen Rolf und Bals Veto ein. Dem positiven Gesamteindruck wollten dann aber Markus Redbrake und Alex Beckmann nicht gefährden und blieben auch in ihren zweiten Einzeln unbesiegt. Das bedeutete zugleich auch den 9:4 Endstand.

Da ließen sie nichts anbrennen, auch wenn sie in den Einzeln insbesondere an den oberen Brettern stark gefordert waren. Mit 8:1 traten Andreas Seidel, Karl Piochowiak, Martin Schwegmann und Andreas Rottwinkel am Samstag Abend die Rückreise aus Ostenfelde an, wohl wissend, dass sie auch weiterhin die Tabellenführung in der 2. Kreisklasse im Sack haben. Sassenberg als Tabellenzweiter stolperte im Unentschieden gegen Neubeckum unterhalb der Woche und so sind es wieder zwei Punkte Vorsprung für den BSV. Auch wenn es im Hinspiel für Ostenfelde die Höchststrafe zu Null gab, mochten die BSVer dem Braten nicht trauen. Ostenfelde ist bekannt für gute Leistung und gerade im oberen Paarkreuz mit Altenau und Gedwien aber auch mit Winkelmann an Brett 3 sehr gut besetzt. Düpjan an Brett 4 vervollständigt ein Quartett, welches auch für Überraschungen gut ist. Der BSV startete gut, auch wenn das Doppel von Martin Schwegmann und Andreas Rottwinkel gegen die Bretter eins und zwei knapp verloren ging. Dann waren Seidel und Piochowiak gefordert. Beide agierten gut, fanden aber die erwartet schweren Gegner. Dass beide Punkte jeweils im fünften Satz an Blau-Weiß gingen war dann letztlich ein wenig glücklich, aber auch nicht unverdient. Und nachdem Martin Schwegmann und Andreas Rottwinkel nachlegten, war der Drops fast schon gelutscht. Keine größeren Probleme hatte Seidel in seinem zweiten Einzel. Dafür musste Piochowiak auch gegen Gedwien schwer kämpfen und kam äußerst glücklich zum Erfolg. Da ließ sich Schwegmann nicht lumpen und nichts anbrennen. So blieben die Akteure des BSV in den Einzeln ungeschlagen und machten deutlich, warum das Team auf Platz 1 steht. Zum Spielbericht

Diese Montagsspiele auswärts sind offensichtlich für die Reserve nicht die erste Wahl. Noch in der vergangenen Woche fuhr man von Handorf mit einem 6:8 nach Hause. Un diesmal musste das Quartett Karl Piochowiak, Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel und Martin (Matza) Höggemann in Gremmendorf ran. Immerhin konnten die Gremmendorfer im Hinspiel ein achtbares 7:7 erreichen, und unter Umständen wäre sogar noch mehr drin gewesen. Dieses mal sollte es, so hatten es sich die Beveraner vorgenommen, anders werden. Ein doppelter Punkterfolg sollte her. Und zunächst sah es auch so aus, aus könnte dies gelingen. Beide Doppel und auch beide Einzel im oberen Paarkreuz konnte der BSV für sich verbuchen. Nachdem im unteren Paarkreuz die Punkte geteilt wurden, Höggemann verlor, Rottwinkel gewann, sollten die Weichen oben gestellt werden. Doch das ging gründlich schief. Piochowiak tat sich mächtig schwer gegen Engelmann und Schwegmann wurde nach fünf Sätze gegen Fischer ebenfalls nicht belohnt. Das Spiel war wieder ausgeglichen und es stand Spitz auf Knopf. Doch dann fand der BSV doch in die Spur. Rottwinkel, Höggemann und Piochowiak fuhren Siege ein und das Unentschieden war gesichert. Nachdem Höggemann dann ebenfalls im fünften Satz gegen Fischer verloren hatte, war das Team doch beruhigt, dass Schwegmann gegen die Gattin des Gremmendorfers Ruhe und Geduld bewies und den 8:5 Erfolg sicherte.

Vielspieler Martin (Matza) Höggemann zog die Reißleine. Noch am Vortag in der Zweiten im Einsatz meldete er sich für den Einsatz in der Dritten gegen Albersloh einen Tag später ab. Für ihn rückte Peter Müller ins Team, der allerdings ebenfalls noch nicht wirklich fitt war. Da nütze es auch nichts, dass Dirk Bauer und Hubert Schulze Topphoff im Doppel und Dirk Bauer im Einzel für ihren Einsatz belohnt wurden. Dies waren in der Endauswertung alle Blau-Weißen Zähler. Vierter Mann im Boot Alfons Dartmann konnte dies auch nicht ändern. Höggemann, der in der Rückrunde in der dritten Mannschaft bereits vier Einsätze und in der zweiten Herren bereits fünf Einsätze vollzog, vernahm das Ergebnis auf dem Krankenbett. "Wenn alle wieder fit sind, läuft es dann auch wieder besser", befand der Teamchef beider Teams.

Da waren sie wieder, die drei verlorenen Doppel. Und das war letztlich auch das entscheidende Element. Mit 5;9 im Handgepäck fuhr die Erste wieder nach Hause. Natürlich bedient, denn in den Einzeln war da doch einiges drin. Telgte musste auf Marco Althoff verzichten, der auch schon in Blau-Weiß gespielt hat. Und doch war das offensichtlich kein Vorteil. Ins Team rückte Philipp rust, der in beiden Einzeln ungeschlagen blieb. Gekontert haben die Beveraner vor allem im zweiten Durchgang der Einzel. Doch die beiden Niederlagen im unteren Paarkreuz zum Schluss besiegelten das, was schon nicht vorteilhaft begann. Telgte mit den vielen unterschiedlichen Belägen, mit guter Einstellung und in heimischer Halle wusste die Chance zu nutzen. Dem BSV bleibt die Erkenntnis, dass es gegen die Emsstädter irgendwie nicht laufen will. Zum Spielbericht.