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Diese Reaktion war wichtig und sie ist geglückt. Ein deutliches 9:2 im Spiel gegen den Tabellenletzten TSV Angelmodde verschafft der Reserve des BSV erst einmal ein wenig Luft nach unten, bedeutet aber noch lange nicht Entwarnung. Aber es war nicht nur ein wichtiger Sieg, sondern auch eine beachtenswerte Leistung quer durch die Paarkreuze. Besonders hervorgetan haben sich dabei Karl Piochowiak mit einer sehr stabilen Leistung und Martin (Matza) Höggemann, bei dem nahezu alles funktionierte, was er anpackte. Einzig das Doppel Krieg/Höggemann ging hauchdünn im fünften Satz verloren. Wobei beide über weite Strecken das Spiel im Griff hatten. Und Andreas Rottwinkel kam in seinem Einzel mit dem Gegenüber irgendwie nicht zurecht. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses schaffte das Team mit diesem Erfolg den Sprung auf den drittletzten Tabellenplatz und ließ neben dem TSV auch die Mannschaft der SG Telgte hinter sich. Nun kommt es darauf an, die guten Leistungen zu konservieren und in die nächsten Spiele zu übertragen. Es hängt alles dicht an dicht und es sind nur zwei Punkte Unterschied bis ins Mittelfeld. Es bleibt also weiterhin spannend in der 1. Kreisklasse.

Die Sorgen, die die 2. Herrenmannschaft hat, sind der 3. Mannschaft des BSV nicht bekannt. Als Tabellenführer mit 5 Siegen und 2 Unentschieden hält der Kurs Richtung Meisterrunde. Das Team tritt dabei zum Teil sehr dominant auf und lässt wie beim Spiel gegen Everswinkel so gar nicht anbrennen (8:0). Martin (Matza) Höggemann, Felix Schulze Topphoff, Heike Seidel, Dirk Bauer, Alfons Dartmann, Hubert Schulze Topphoff und Barbara Redbrake sonnen sich damit an der Tabellenspitze, und freuen sich auf die letzten drei Begegnungen gegen Sendenhorst, Beelen und Hoetmar. Eine außergewöhnliche Bilanz weist dabei Rückkehrer und Routinier Felix Schulze Topphoff auf, der mit derzeit 9:0 Einzelerfolgen bester Spieler der Liga ist.  Aber auch Dirk Bauer (11:6) und Alfons Dartmann (13:4) sowie Hubert Schulze Topphoff (6:2). Barbara Redbrake verzeichnet derzeit 3:0 Einzelerfolge und hat damit ebenfalls eine lupenreine Weste.

Woche der Unentschieden

Es gibt immer wieder diese Spiele, die einen besonderen Charakter aufweisen. Spiele gegen die SG Telgte zum Beispiel gehören dazu. In dieser Woche standen gleich zwei von diesen Spielen auf dem Programm. Die 2. Mannschaft musste in der 1. Kreisklasse am Montag Abend ran, die 3. Herrenmannschaft empfing in der 3. Kreisklasse am Dienstag das Team der SG. Mal geht es um den Aufstieg, mal um den Abstieg. Dann wieder trifft man diejenigen, mit denen man sich seit vielen Jahren, manchmal Jahrzehnten in besonderer Weise verbunden fühlte. Dies wurde besonders deutlich am Montag Abend. Viele derjenigen Spieler, die auch schon mal beim oder gegen den BSV gespielt haben, blieben bis zum Schluss und verfolgten ein über weite Strecken spannendes Derby. Hatten zu Beginn des Spiels die Beveraner noch die Nase vorn, übernahmen die SGler im Laufe des Spiels das Zepter. Mit dem langen Atem zum Schluss konnten die BSVler sich dann aber noch in das Unentschieden retten. In der Summe eine ausgeglichene Partie, die ein Unentschieden verdiente. Letztlich hätten beide Mannschaften für sich aber den zweiten Punkt ebenfalls herausholen können. Die Spiele im Einzelnen im Spielbericht.

Während die Zweite sich in schwerem Fahrwasser bewegt, surft die 3. Herren auf der Welle obenauf. Als Tabellenführer empfing das Team die 4. Mannschaft der SG am Dienstag. Mit Christian Ströbl, Guido Bördemann, Wolfgang Naschert und Burkhard Wulf reisten Spieler an, denen man den Weg ins Beverdorf nicht erklären musste, da sie schon unzählige Male hier gespielt haben. Martin Höggemann, Felix Schulze Topphoff, Dirk Bauer und Alfons Dartmann erwarteten also keine Wundertüte. Hier entwickelte sich ein Spiel, welches zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen war. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in irgendeiner Weise entscheidend absetzen. Im Spiel des Tabellenführers Ostbevern gegen den Vize aus Telgte war also kein Sieger zu ermitteln. Das leistungsgerechte Unentschieden bedeutet für den BSV weiterhin die Tabellenführung mit einem Punkt Vorsprung vor Telgte. Zum Spielbericht.

Es läuft einfach weiterhin nicht gut für die 2. Herren. Selbst mit nominell guter Ausgangsposition wartet die Mannschaft weiterhin auf die entscheidende Weichenstellung in Richtung Klassenerhalt. Die Spiele finden all zu oft kein glückliches Ende, obwohl das Team weitestgehend ansprechenden Tischtennissport bietet und bis zum Schluss einer jeden Partie gute Möglichkeiten hat, das Spiel für sich zu entscheiden. Oft bleibt dann die Hoffnung auf ein Unentschieden, welche dann aber je zerplatzt. Und dies, und das ist das bedauerliche, nicht gegen die Mannschaften aus dem Oberhaus, sondern auch und vor allem gegen die unmittelbaren Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. So eben auch im Spiel gegen die TTG Beelen oder zuletzt gegen die Warendorfer SU. Dass es so ist wie es ist macht sich allein schon darin fest, dass bislang feste Größen in der Mannschaft offenbar noch immer kämpfen um eine stabile Leistung. So laufen fast alle Spieler, die bislang von Erfolg verwöhnt waren ihrer persönlichen Bilanz hinterher. Gewiss, die 1. Kreisklasse hat personell manche Überraschung parat und viele der Gegenüber haben in früheren Zeiten durchaus in höheren Klassen um Punkte gekämpft. Das gilt aber eben auch für die Recken des BSV und so überrascht es schon, dass z. B. Andreas Seidel, Andreas Rottwinkel oder Martin (Matza) Höggemann eine hohe Negativbilanz aufweisen. Noch ausgeglichen kämpfen sich Fabian Bäumer und Martin Schwegmann durch die Spiele, leicht positiv noch David Krieg, Achim Bücker und momentan noch am deutlichsten vorne Karl Piochowiak. Gegen das Schlusslicht Angelmodde soll nun alles anders werden. Die Kampfansage steht im Raum - das Team lässt die Antwort auf die Frage noch offen. Aufschlag am 16.11. um 19.45 Uhr in eigener Halle.

Die Feierlichkeiten werden heute, 27.10.2018, um 14 Uhr mit einem Spaßturnier in der Turnhalle der Josef-Annegarnschule begonnen. Zu dem Turnier haben sich viele Ehemalige angemeldet, die zum Teil sehr weite Wege in Kauf nehmen. Am Abend dann findet in geschlossenem Rahmen der offizielle Akt mit Grußworten, Begegnung und Geselligkeit statt. Eine eigens aufgelegte Chronik der Tischtennis Vereinsgeschichte wird ebenso Beachtung finden wie die zahlreichen Erinnerungen über fünf Jahrzehnte Tischtennissport hinweg.