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Arminia Ochtrup reiste als Tabellenletzter an, wollte aber durch aus ein oder zwei Punkte aus dem Beverdorf entführen. So war es zumindest bei der Begrüßung zu hören. Dass dies nicht gelang, war den guten Auftaktdopplen, einem sehr gut aufgelegtem oberen Paarkreuz und einer brillanten Mitte zu verdanken. Mit 9:4 gelang der Erstvertretung die Schubumkehr zu den zuletzt mageren Ausbeuten. Dennoch war dieser Erfolg kein Selbstläufer. Das Spiel hätte nach Niederlagen von Beckmann, Piochowiak und Rolf im zweiten Durchgang der Einzel noch kippen können. Doch Manni Bals, Markus Redbrake und Michael Weppler hielten dagegen und schlossen das Spiel ab. Letzterer zeigte eine hervorragende taktische Leistung insbesondere im zweiten Durchgang. Die Mitte war für die Beveraner alles andere als leicht zu bespielen. Zogen die Ochtruper dort mit ihren Belägen alle Register. Zum Spielbereicht.

Es war nicht nur das letzte Spiel in der Hinserie. Es war auch ein Aufeinandertreffen zweier ambitionierter Mannschaften, die beide Tuchfühlung an die Tabellenspitze haben. Wer zum Abschluss der Hinrunde die Weichen stellen will für einen möglichen Aufstieg, der sollte dieses Match für sich entscheiden. So die Ausgangslage. Der BSV reiste an mit Karl Piochowiak, Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel und Martin (Matza) Höggemann. Nachdem die Doppel noch im Austausch ausgeglichen gestaltet wurden, zeichnete sich zunächst ein deutlicher Erfolg für den BSV ab. Doch Füchtorf hatte zweite Luft und nutze seine Chancen. Interessanter Weise waren es die Spiele der unteren Bretter, die hüben wie drüben gegen die Spitzenbretter für nicht nur kämpferische und spielerische Höchstleistungen sorgten, sondern dem Spiel auch den richtigen Kick für ein Spitzenspiel gaben. So war es letztlich Matza Höggemann, der für den BSV den achten Punkt gegen Brett 2 der Füchtorfer - nach sehr starker Leistung einfuhr. Zuvor machte Andreas Rottwinkel bereits deutlich auf sich aufmerksam. Die Bilanz beim BSV: Jeder Akteur verlor ein Einzel und gewann zwei. Martin Schwegmann, gefühlt auf der Siegerstraße, konnte sein drittes Einzel nicht mehr zu Ende spielen, da der BSV schon beide Zähler im Sack hatte.  Für die Mannschaft ist die Hinrunde damit zu Ende, die Konkurrenz spielt aber noch. Tabellenplatz also noch in der Warteschleife.

Die Erste hat es vor gemacht, die Dritte folgt dem nach. Gegen Telgte ist in der Hinserie offensichtlich nichts zu holen. Die Dritte ging unterhalb der Emsaue quasi mit 2:8 unter. Dennoch: Das Treffen mit Martin Hardelt und Co machte allen viel Spaß. Telgte nahm die Chance wahr, mit dem BSV in der Tabelle gleich zu ziehen. Mit jeweils 4 Miese bleiben beide Mannschaften damit dran an der TTG Beelen als Tabellenzweiter (-2) und der SV aus Neubeckum (ohne Niederlage).

Sie haben personell durchgewechselt, sind selten in nominell stärkster Aufstellung ins Land gereist. Haben eine tolle Bilanz hingelegt, auch wenn zuletzt im Derby eine saftige Klatsche saß. Die Abteilung gratuliert zum Erreichen der Meisterrunde, in die die besten 10 Mannschaften aller gleichgestellten Ligen der Kreisklasse 3 geladen sind. Eine tolle Herausforderung für das erweiterte Quartettt mit Martin (Matza) Höggemann, Alfons Dartmann, Ludger Voß, Dirk Bauer, Hubert Schulze Topphoff und Peter Müller. Weiter so Jungs!

Das Spiel gegen Sendenhorst ist im gegenseitigen Einvernehmen mehrfach hin- und hergeschoben worden. Unkompliziert, so war zu hören, sei das, denn beiden Mannschaften war an der Austragung der Spiele am grünen Tisch gelegen. Fair play auf allen Seiten! Die Sendenhorster reisten tabellarisch als Underdogs an, ganz anders, als sie sich in der Halle präsentierten. Wohl auch deshalb, da sie quasi mit kompletter Bestbesetzung antraten. Die Beveraner wiederum, ebenfalls nicht schlecht besetzt, freuten sich insbesondere auf ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Berni Gnegel spielte schon häufig auch in Oberhäusern gegen den BSV und hat auch als Routinier nach wie vor bestes Tischtennis vorzuweisen. Zwar konnte er keinen zählbaren Erfolg im Einzel oder Doppel beisteuern, doch die Spiele hatten Esprit.  Der unbequem aufspielende Grohs, der gegen Piochowiak gewann, Youngster Hopfe, der ambitioniert auftrat und gegen Rottwinkel gewann machten dann doch noch Punkte für die SG gut. Ansonsten gingen diese leer aus. Dem BSV tat es gut und später wurde noch die ein oder andere Tischtennisgeschichte aus alten Zeiten ausgetauscht. Zum Spielbericht