Irgendwie sollte es wohl nicht sein. Irgendwie hatte der Gastgeber dann doch die Nase vorn und irgendwie war das Team am Ende doch ein wenig enttäuscht. Also ein richtiges Irgendwie-Spiel!

Rinkerode ist tischtennismäßig immer eine Reise Wert. Egal zu welchem Zeitpunkt und egal in welcher Liga. An diesem Spieltag hatte die Reserve das Vergnügen und war auch nicht unambitioniert. Karl Piochowiak, Dirk Bauer, Alfons Dartmann und Ludger Voss traten an und machten gleich in den Doppeln auf sich aufmerksam. Sowohl Piochowiak/Dartmann als auch Bauer/Voss stachen. Das war eine gute Grundlage um im Jubiläumsdorf (50 Jahre Tischtennis!) vielleicht doch Punkte mitzunehmen. Denn, das wussten die Beveraner, Rinkerode ist immer nicht leicht zu spielen. Keine Frage also, dass sich alle mächtig reinhängen würden in ihren Einzeln. Dass letztlich nur Karl Piochowiak mit drei Erfolgen zum 5:8 Endstand einlocken würde, damit hatten die Akteure dann doch nicht gerechnet. Zumal es vielfach hart an der Grenze zum eigenen Erfolg war. Ganz dicht dran alle drei BSVler, doch am Ende hieß es immer: Erfolg für die SVler Nur in ganz wenigen Einzeln war es ganz deutlich. Rinkerode machte damit seinen Anspruch auf einen Platz auf dem Treppchen weiter deutlich. Mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten hinter dem ungeschlagenen Ligaprimus Angelmodde machen diese weiter auf sich aufmerksam. Ostbevern kann auf dieser Leistung aufbauen und muss am Dienstag bereits wieder ran, dann gegen die im Mittelfeld ranchierenden Westkirchener. NIcht unerwähnt bleiben kann, dass Karl Piochowiak sowohl in der Reserve als auch im Oberhaus mit diesem Spiel weiterhin ungeschlagen bleibt in Doppel und Einzel. "Das soll auch so bleiben", zwinkert Piochowiak mit Blick auf das Spiel der Ersten am kommenden Montag in Handorf und gegen Westkirchen Tags darauf. Wir werden berichten!