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Die Nachricht traf ein - so richtig überraschend kam sie dann aber nicht. Die steigenden Corona Zahlen, der bereits eingeschränkte Spielbetrieb (keine Doppel) und die Sorge um die Spielberechtigten und Zuschauer legen es Nahe. Der Beschluss des Vorstandes für Sport des Westdeutschen Tischtennisverbandes gilt ab sofort: "Der Spielbetrieb in allen Spiel- und Altersklassen des WTTV - einschließlich seiner Bezirke und Kreise wird bis zum 31.12.2020 eingestellt.

Den vollständigen Beschluss finden Sie hier.

Der knappe Sieg der Zweitvertretung in der 3. Kreisklasse in Hoetmar lässt die Hoffnung weiter keimen. Ziel ist die Teilnahme an der Meisterrunde zur Rückrunde. Die Rückkehr nach langer Verletzungspause von Martin Höggemann ins Team ist da sicherlich eine gute Nachricht. Damit ist das Team um Dirk Bauer, Alfons Dartmann, Hubert Schulze Topphoff und Ludger Voss wieder komplett. Siege gegen Rinkerode (12:0) sowie Hiltrup (12:0) und ein Unentschieden gegen Westkirchen, eine Niederlage gegen Albersloh (5:7) und gegen Freckenhorst (5:7). Das lässt sich doch sehen. Das nächste Spiel findet statt am 27.10. in eigener Halle gegen Angelmodde.

Weiterhin ungeschlagen, aber nicht mehr verlustpunktfrei. Das ist die Erkenntnis aus dem Auswärtsspiel bei der TG Münster 2 am vergangenen Freitag. Leistungsgerecht trennten sich die Sextette 6:6 Unentschieden. Das hätte, so  oder so, auch anders ausgehen können, denn nicht weniger als die Hälfte aller Spiele sind erst im Entscheidungssatz und darüber hinaus oft in der Verlängerung entschieden worden. Das dabei Zahlen keine Rolle spielten belegt, dass eine Woche zuvor gegen TG Münster 1 noch ein knapper 7:5 Erfolg auf der Rechnung stand. Die Reserve des Clubs vom Katthagen in Münster stand in der Leistung ihrer Erstvertretung in nichts hinterher. Eher im Gegenteil, vielleicht natürlich auch befeuert von den nach vielen, vielen Jahren immer noch wenig TT geeigneten Bodenverhältnissen. Wenn man etwas vom frisch gewählten Oberbürgermeister wünschen dürfte, dann sicherlich eine Investition in einen neuen Hallenboden, schmunzelten die Beveraner nach dem Spiel. Sie kennen die Verhältnisse aber bereits seit vielen Jahren und trugen bereits oft ebenso knappe Spiele in der Halle aus. Daher vermochten sie darin keinen wesentlichen Faktor erkennen, der sie um einen Punkt brachte. Mannschaftsführer David Krieg brachte es auf den Punkt, indem er konstatierte, dass zwei gleichwertige Mannschaften sich einen tollen Tischtennisabend geboten haben. Zunächst verlief das Spiel ausgesprochen ausgeglichen. Mit Siegen von Neumeister und Redbrake bei knappen Niederlagen von Krieg und Piochowiak waren die Blicke auf das untere Paarkreuz gerichtet. Auch hier gelang durch einen Sieg von Schwegmann bei einer Niederlage von Rottwinkel ein ausgeglichenes Ergebnis. Damit war die Tür zu einem wirklichen Finale im zweiten Durchgang der Einzel geöffnet.

Im oberen Paarkreuz ging es dann wieder ausgeglichen zur Sache. Neumeister musste hauchdünn in eine Niederlage einwilligen. Der Sieg von Krieg hielt das Spiel aber weiterhin offen. In der Mitte war es dann ein regelrechter Krimi. Sowohl Redbrake als auch Piochowiak mussten bis zum allerletzten Ball ihr gesamtes TT Können auf die Platte bringen, um dann schlussendlich beide Spiele für den BSV verbuchen zu können. Vor alllem Redbrake krönte damit seine fehlerfreie Leistung und avancierte quasi zum Matchwinner mit zwei gewonnenen Einzeln. In der Erkenntnis, dass man das Unentschieden als Minimalziel bereits erreicht hatte, ging es dann in die letzten beiden Einzel. Wer gedacht hätte, dass die Gastgeber sich hiervon entmutigen ließen, wurde deutlich getäuscht. In spannenden Einzeln behielten diese Nerven und beide Punkte gegen Rottwinkel und Schwegmann für sich. Damit war der Strich unter einem für beide Teams akzeptablen Ergebnis. Döneken am Rande: Der BSV schöpfte seine erlaubte Zuschauerkapazität als Gastmannschaft zu 100 % aus. Zwei Zuschauer waren erlaubt und zwei waren gekommen. 

Ein ganz und gar gebrauchter Tischtennistag. Das war es wohl für die Erstvertretung der Tischtennisabteilung des BSV. Nicht nur, weil das Team mit 4:8 gegen die SG aus Sendenhorst das Nachsehen hatte. Auch die beim Einspielen zugezogene Verletzung Markus Redbrakes sorgte für Missstimmung. Redbrake versuchte zwar noch, im ersten Spiel trotz der Einschränkung gegenzuhalten. Das war aber nicht möglich. So beließ er es dann auch dabei und schenkte das zweite Spiel kampflos ab. Darüber hinaus war das Leistungsniveau im Team an diesem Spieltag sehr unterschiedlich. Während Philipp Neumeister (1:1) und vor allem David Krieg (2:0) im oberen Paarkreuz ihr Ausnahmekönnen in der Liga weiter unterstrichen, lief bei Karl Piochowiak in der Mitte gar nichts. Egal was er probierte, es gelang einfach nicht. Und auch im unteren Paarkreuz war es für Andreas Rottwinkel (0:2) und Martin Schwegmann (1:1) schwere Kost. Fazit also: Abhaken und Blick nach vorne. Mit nunmehr drei Negativzählern ragiert das Team weiterhin in Tuchfühlung zur Spitze auf Rang drei. Nun steht zunächst eine kleine Spielpause an, Zeit also, sich für die weiteren Begegnungen neu zu sortieren.

Endgültig angekommen ist das Team in der Kreisliga. Auch im dritten Spiel gegen einen Gegner, der die Saison in der Kreisliga mitbestimmen dürfte, dem Absteiger aus der Beziksklasse TG Münster I, blieb das Team um Mannschaftsführer David Krieg weiter ungeschlagen. Dabei wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Denn das 7:5 war auch wieder ein denkbar knappes Ergebnis. Doch ist auch dieser Sieg nicht unverdient. Vor allem das obere Paarkreuz der Beveraner macht mehr als auf sich aufmerksam. Mit Daniel Rolf und Philipp Neumeister hatte das Sextett des BSV erneut eine stabile Bank. Beide blieben erneut ungeschlagen. In der Mitte kam Markus Redbrake mit guter Leistung in beiden Spielen zu einem Erfolg. Keine glückliche Hand hatte Karl Piochowiak an diesem Spieltag, der zwar im zweiten Einzel eine Leistungssteigerung aufzeigte, dennoch aber nicht Punkte konnte. Im unteren Paarkreuz taten sich Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann zunächst schwer. Schwegmann behielt aber dennoch die Oberhand. Im zweiten Durchgang lief es dann aber deutlich besser. Während Rottwinkel für seine gute Leistung nicht belohnt wurde, schaffte Schwegmann einen mehr als verdienten Kantersieg auch im zweiten Einzel und blieb somit fehlerfrei. Starke Leistung vom Senior im Team! Am kommenden Freitag wird das Team dann erneut von einer TG Mannschaft erwartet. Dann allerdings die Reserve und in der nicht komplett durchsanierten Halle am Katthagen. Da wird es naturgemäß immer schwer, nicht zuletzt weil der mehr als sanierungsbedürftige Boden eher einer Eislauffläche ähnelt.