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Die einen Top, die anderen … Während die Erste den Tabellenzweiten aus Handorf im Montagsspiel und noch dazu auswärts förmlich mit 9:0 aus der Halle fegte, musste die Reserve am Dienstagabend zu Hause den Westkirchenern mit 1:8 das ganze Fell überlassen.

Für die Erstvertretung der TT-Abteilung läuft es gut, sehr gut. Entscheidungswochen hat der Abteilungsleiter Markus Redbrake angekündigt. Das erklärte Ziel Aufstieg in die Kreisliga ist nur erreichbar, wenn man auch die direkten Ligakonkurrenten in Schach halten kann. Dass es ohne jeden Punktverlust im Auswärtsspiel gegen den direkten Tabellennachbarn gelingen konnte, damit war selbst bei kühnster Betrachtung nicht zu rechnen. Handorf ist stark besetzt und zu Hause eine Macht. Unbequem vor allem auch die Verhältnisse in der Halle mit einem mittlerweile doch wohl abgängigen Hallenboden. Und Abendspiele mit einem relativ späten Beginn zu Beginn einer Woche sind auch nicht eben beliebt. Markus Redbrake, Philipp Neumeister, Karl Piochowiak, Achim Bücker (kurzfristig für David Krieg ins Team gerückt), Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann fichte das aber nicht an. Sie spielten wie an der Schnur gezogen ihr Ding durch und meisterten auch knifflige Spielsituationen. Ein wenig zu hoch fiel der Sieg dann aus, aber im Grunde auch wieder nicht. Die Gastgeber nahmen es mit Fassung, man kennt sich ja schon lange.

Die Reserve hat es in ihren Spielen schwer. Nach dem Aufstieg in die 2. Kreisklasse kommt es regelmäßig darauf an, wie das Team besetzt ist. Gegen Westkirchen war schon zu Beginn an klar, dass es sehr, sehr schwer werden würde. Dass dann aber nur ein Einzelerfolg (Piochowiak) dabei herauskommen würde, das traf das Quartett dann doch ein wenig ins Kontor. Dicht dran waren Karl Piochowiak, Dirk Bauer, Alfons Dartmann und Ludger Voss durchaus an dem ein oder anderen Punkt. Aber es sollte nicht sein. Erwähnenswert vielleicht noch, dass Karl Piochowiak an diesem Dienstagabend sein erstes Spiel überhaupt in dieser Saison sowohl in der Ersten als auch Zweiten Mannschaft verloren hat. Gegen den mit unbequemen Material ausgestatteten Einser Wösthoff reichte es nicht, das Ruder herumzureißen. Das passte dann auch wohl zum Abend.

Irgendwie sollte es wohl nicht sein. Irgendwie hatte der Gastgeber dann doch die Nase vorn und irgendwie war das Team am Ende doch ein wenig enttäuscht. Also ein richtiges Irgendwie-Spiel!

Rinkerode ist tischtennismäßig immer eine Reise Wert. Egal zu welchem Zeitpunkt und egal in welcher Liga. An diesem Spieltag hatte die Reserve das Vergnügen und war auch nicht unambitioniert. Karl Piochowiak, Dirk Bauer, Alfons Dartmann und Ludger Voss traten an und machten gleich in den Doppeln auf sich aufmerksam. Sowohl Piochowiak/Dartmann als auch Bauer/Voss stachen. Das war eine gute Grundlage um im Jubiläumsdorf (50 Jahre Tischtennis!) vielleicht doch Punkte mitzunehmen. Denn, das wussten die Beveraner, Rinkerode ist immer nicht leicht zu spielen. Keine Frage also, dass sich alle mächtig reinhängen würden in ihren Einzeln. Dass letztlich nur Karl Piochowiak mit drei Erfolgen zum 5:8 Endstand einlocken würde, damit hatten die Akteure dann doch nicht gerechnet. Zumal es vielfach hart an der Grenze zum eigenen Erfolg war. Ganz dicht dran alle drei BSVler, doch am Ende hieß es immer: Erfolg für die SVler Nur in ganz wenigen Einzeln war es ganz deutlich. Rinkerode machte damit seinen Anspruch auf einen Platz auf dem Treppchen weiter deutlich. Mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten hinter dem ungeschlagenen Ligaprimus Angelmodde machen diese weiter auf sich aufmerksam. Ostbevern kann auf dieser Leistung aufbauen und muss am Dienstag bereits wieder ran, dann gegen die im Mittelfeld ranchierenden Westkirchener. NIcht unerwähnt bleiben kann, dass Karl Piochowiak sowohl in der Reserve als auch im Oberhaus mit diesem Spiel weiterhin ungeschlagen bleibt in Doppel und Einzel. "Das soll auch so bleiben", zwinkert Piochowiak mit Blick auf das Spiel der Ersten am kommenden Montag in Handorf und gegen Westkirchen Tags darauf. Wir werden berichten!

Das Spiel gegen den aktuellen Spitzenreiter in der 2. Kreisklasse wurde auf Wunsch der Gäste kurzfristig verlegt. Der neue Termin stand in dieser Spielwoche an. Leider mussten dann sowohl Karl Piochowiak als auch Martin Schwegmann für diesen Ersatztermin passen, was die Sache gegen den TSV Angelmodde II nicht einfacher machte. Dennoch schlug sich das Team mit Andreas Rottwinkel an der Spitze beachtlich und verlor hauchdünn mit 6:8. Die Erstvertretung trat in eigener Halle gegen den aktuell am Tabellenende geparkten Neubeckum IV an und zeigte sich beim 9:2 weiterhin ungefährdet.

Das Spiel der Reserve war über die volle Distanz eines auf Augenhöhe. Das zeigte sich schon in den Doppeln, die Andreas Rottwinkel mit Martin Höggemann und Dirk Bauer mit Alfons Dartmann jeweils erst im Entscheidungssatz und dann auch noch in der Verlängerung verloren. Ein Wink des Schicksals wohl. Ob es nun diese oder die drei Einzelerfolge des jungen Talents in den Reihen der Angelmodder Kevin Kreutz waren, die das Spiel entschieden, ist dann wohl auch egal. Der BSV zeigte während der gesamten Partie, dass man in der Lage ist, mitzuhalten. Die Punkte für den BSV steuerten bei: Rottwinkel (2), Höggemann (2) und Dartmann (2). Dirk Bauer blieb ein Einzelerfolg verwehrt. Auch wenn die Niederlage insgesamt betrachtet ärgerlich zu sein scheint, die Leistung insgesamt stimmte. Und dann ist ja noch das Rückspiel, das dürfte wohl spannend werden.

Wenn das Leben ein Kreis ist, dann standen sich beide Mannschaften, der BSV I und Neubeckum IV, dicht gegenüber. Der BSV als Tabellenführer und Neubeckum als Schlusslicht. An den grünen Tischen verlief es dann aber so wie erwartet. Auch dieses Spiel wurde auf Wunsch der Gäste verlegt, der BSV schlug aber mit einer schlagkräftigen und erstmals durch Fabian Bäumer verstärkten Mannschaft auf. Ziel ist es, so Abteilungsleiter und Teamchef Markus Redbrake augenzwinkernd, alle auf dem Tableau stehenden Spieler mindestens zwei mal je Serie einzusetzen, damit eine Berechtigung zur Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsfeier gegeben ist. Das ist natürlich nur Spaß, vielmehr geht es darum, die Sollstärke im Team zu erhalten und so die Reserve nicht zu schwächen. Das gelang an diesem Tage also gut,  die Punkte gingen im Doppel Bäumer/Rottwinkel an die Gäste und im Einzel von Andreas Rottwinkel, der also ein durchwachsenes Fazit seiner TT-Woche zieht. Alle anderen hatten wenig Lust auf Niederlage und so bleibt der BSV weiter ungeschlagen und mit nun mit zwei Punkten Vorsprung vor Sasenberg und drei Punkten Vorsprung vor Handorf und Telgte führend. Daran soll sich auch nach der nun folgenden vierwöchigen Spielpause nichts ändern, so lautet der Plan.

Zunächst ein Unentschieden gegen Ostenfelde, dann ein hoher Sieg (8:2) gegen den 1. FC Gievenbeck. Es lief gut in den letzten Spielen für die Reserve. Für Gievenbeck war das wohl ein Tröpfchen zu viel. Sie zogen ihre Mannschaft nun vom Spielbetrieb zurück und stehen damit als erster Absteiger in der 2. Kreisklasse fest.

Das Spiel gegen Ostenfelde war im sportlichen Sprachgebrauch ein sog. Vier-Punkte-Spiel. Beide Mannschaften kämpfen in der Liga darum, sich von den Kellerkindern abzusetzen. Und so fuhr die Mannschaft gut besetzt mit Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel, Martin Höggemann und Hubert Schulze Topphoff zum TSV um für Punkte zu sorgen. Der Spielverlauf war dann aber absolut ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im Spielverlauf absetzen. Da war das spätere Unentschieden letztlich eine logische Konsequenz. Während die oberen Bretter Schwegmann (2) und Rottwinkel (3) nahezu verlustpunktfrei blieben, hatten Höggemann (0) und Schulze Topphoff (1) schwer zu knacken. Die Punkteteilung im Doppel, in denen Höggemann/Schulze Topphoff siegreich blieben, war bereits zu Beginn schmerzlich. Überraschend verloren Rottwinkel/Schwegmann im Entscheidungssatz in der Verlängerung.

Mehr oder weniger Genugtuung erfuhren die BSVler dann gegen Gievenbeck. Was wiegt mehr: Zwei erreichte Punkte oder zu wissen, dass der erste Absteiger nach dem Rückzug von Gievenbeck nun feststeht. Man weiß es noch nicht. Aber für die Beveraner bleibt der positive Gesamteindruck, an dem nach den Ferien weiter gearbeitet werden kann.

Die Erstvertretung schaut derweil zu, da sie mehrere Wochen spielfrei agieren.

Auch im fünften Spiel war dem BSV nicht beizukommen. Obwohl der Absteiger aus der Kreisliga und vor zwei Jahren der unangefochtene Meister in der 1. Kreisklasse SC Hoetmar in dieser Saison erstmals nahezu mit der Stammmannschaft antrat und er es dem BSV gerade am Anfang der Partie schwer machte, setzte sich der selbst ernannte Aufstiegsaspirant BSV dann doch sehr deutlich mit 9:2 durch. Durchaus zu hoch in der Endabrechnung. Im späteren Verlauf der Partie vor allem durch die in der Mitte und unten, aber dann auch in den Spitzenbegegnungen im oberen Paarkreuz vorgetragenen Leistungen allerdings zwangsläufig. 

In Hoetmar war in der Vergangenheit schon viel erlebt worden. Und so erinnerten sich vor allem die Routiniers beider Mannschaften an heiße Fights, enge Begegnungen mit mal dem einen, mal dem anderen Ausgang aber vor allem an tolle TT Zeiten. Da standen oft auch Familienbegegnungen auf dem Plan, die geprägt durch die TT-Großfamilien Schwegmann auf der einen Seite und Huerkamp auf der anderen Seite für viel Dampf unter dem Kessel sorgten. An diesem Spieltag war auf beiden Seiten mit Martin Schwegmann und Tonio Huerkamp jeweils nur ein Familienmitglied an den Tischen zu verzeichnen. Dies tat einem spannenden Spielverlauf allerdings keinen Abbruch, da sich auch alle anderen mächtig ins Zeug hingen. Das es kein ganz normaler Spieltag werden sollte, dass war schon im Verlauf der Doppel zu erkennen. Sowohl David Krieg/Karl Piochowiak als auch Markus Redbrake/Philipp Neumeister quälten sich gegen die unbequem aufspielenden Hoetmarer jeweils bis in den fünften Satz. Vor allem der Einsatz von Material in Form von unterschiedlichen Belägen hat es in Hoetmar regelmäßig in sich. Beide Partien gingen knapp für den BSV aus. Das dritte Doppel war dann fest in BSV Hand und Andreas Rottwinkel/Martin Schwegmann zeigten nur in ganz kurzen Momenten kleine Schwächen. Der ungefährdete Sieg sorgte für eine an sich beruhigende 3:0 Führung. Dagegen hatte der SC aber etwas und er trat bärenstark in den Einzeln im oberen Paarkreuz auf. Markus Redbrake kam mit dem sehr unbequem aufspielenden Beste nur schwer zu recht und Philipp Neumeister fand letztlich kein Rezept gegen den brillant agierenden Holtrup, so dass Hoetmar mit einem Doppelschlag das Spiel wieder öffnete. Doch dann kam die Zeit des BSV. Zunächst eine starke Leistung von Piochowiak, dann ein gänzlich ungefährdeter Sieg von Krieg, der an diesem Tage sein wohl bestes TT-Spiel seit vielen Jahren ablieferte. Dann zwei klare Siege von Schwegmann und Rottwinkel im unteren Paarkreuz nivellierten das Team wieder auf die Siegerstraße. Gespannt war man auf die Begegnungen im oberen Paarkreuz, die für den BSV alles klar machen konnten. Und da kam dann die Stunde von Redbrake und Neumeister. Routinier Redbrake zauberte eine taktische, spielerische und technisch ausgefeilte Show an die Platte, die seinen Gegenüber nahezu verzweifeln ließ. Egal was er anpackte, und er spielte stark auf, Redbrake hatte eine Antwort. Es sah beeindruckend leicht aus, wie der Teamchef des BSV den Gegenüber nahezu beliebig auseinandernahm. Und auch Neumeister hatte wohl auf die mitunter kurios wirkende Spielart von Beste keine Lust, sich das Spiel aufdrängen zu lassen. Konsequent druckvoll vor allem mit sehr schnellen Vorhand Topspins drängte er den Gegenüber in ein passives Spiel, in dem er nur reagieren konnte. Das zerstörerische seines Spielstils kam nicht mehr vor und so war es zwangsläufig, dass der BSV den fünften Sieg in Folge einfuhr und weiterhin  mit leichtem Vorsprung die Tabelle anführt.

Von der Reserve gibt es in dieser Woche nicht so viel zu berichten. Die waren sehr kurzfristig gebeten worden, dass Spiel gegen Angelmodde zu verlegen. Diesem Wunsch kam man natürlich nach und spielt nun am 8.10. gegen den TSV.