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1. Kreisklasse: Tabellenführer gewinnt 9:5 gegen den BSV

Es war wohl das Highlight der Hinrunde für den BSV und auch die Neubeckumer machten es bei Ihrer Begrüßung deutlich, der Stachel saß noch tief aus dem Hinspiel, als die Beveraner den ambitionierten SVler gleich beide Punkte abnahmen. Die einzige Niederlage bislang, wie sich herausstellen sollte. Denn in der Neuauflage des Spiels nun in der Rückrunde konnten die Blau-Weißen den Erfolg nicht erneut wiederholen. Dennoch schlug sich das Team beachtlich und hielt beim 5:9 die Fäden lange in der Hand. Da gab es ein zwei Situationen im Spielverlauf, die das Spiel auch hätten anders entscheiden können. So z. B. das verlorene Doppel von David Krieg und Karl Piochowiak. Nach fulminanten Start (11:3) und einer super Leistung zu Beginn des zweiten Satzes brach das Spiel der beiden Stück für Stück in sich zusammen. Und dann ging irgendwie nichts mehr und das Doppel ging verloren. Ein Erfolg hätte die 3:0 Führung bedeutet, und damit  vermutlich auch ein Vorentscheidung. Denn Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann sowie die Ersatzleute Dirk Bauer und Alfons Dartmann hatten bereits ihre Punkte im Sack. Und nachdem dann auch noch David Krieg, Karl Piochowiak und Martin Schwegmann in ihren Einzeln siegreich blieben, wären die SVler an einem 0:6 Rückstand sicherlich nur noch schwer vorbei gekommen. So stand es aber 1:2 nach den Doppeln und die Tür für den Gastgeber noch offen. Andreas Rottwinkel und Alfons Dartmann mussten sich in ihren Einzeln beugen, was den sehr gut aufgelegten Dirk Bauer aber nicht daran hinderte, die starke Leistung in einen Punkt umzumünzen. So behielt der BSV noch eine hauchdünne Führung von 5:4, bevor es in die zweite Runde der Einzel ging. Spannend und zum Teil in den Sätzen knapp ging es zu. Dann machte der Hausherr aber Druck und alle weiteren Spiele zur Goldgrube. Nicht ein einziges Einzel konnte der BSV mehr auf seine Seite ziehen. Das ging dann doch etwas zu schnell und vielleicht ein wenig zu deutlich aus. Großes Kompliment von allen Seiten zogen die als Vertretung ins Team gerutschten Dirk Bauer und Alfons Dartmann, die mit ihren Big Points für Aufsehen sorgten.

Sassenberg bleibt Sieger in der 1. Kreisklasse
Reserve gibt Punkt gegen Sendenhorst ab

Kleiner Dämpfer für beide Teams des BSV. Zwar war für die neue Erste der Tischtennisabteilung nach dem 1:9 in der Hinserie klar, dass es wohl sehr schwer werden würde, überhaupt etwas zählbares aus dem Rückspiel gegen Sassenberg mit zu nehmen, doch irgendwie war man ja im Schwung nach zwei gewonnenen Partien nach dem Neustart. Die gute Leistung in dieser Neuauflage der Partie wurde dann letztlich aber nicht belohnt. Und dann musste auch noch die neue Zweite in eine Punkteteilung gegen die nicht gerade favorisierten Sendenhorster in eigener Halle einwilligen. Alles also kein Grund zum Jubel, jedoch auch nicht gleich im Jammertal zu verschwinden. "Solche Spiele gibt es und dann ist es wichtig, direkt den Fokus auf das nächste Ereignis zu lenken", drückt Martin (Matza) Höggemann seine Zuversicht aus, dass es dann auch wieder besser wird.

In der Partie der 1. Kreisklasse war der Schuldige des Dilemmas schnell gefunden. Die Ausbeute in den Doppel ging auf Null. Ansonsten war die Leistung aller Akteure, David Krieg, Andreas Seidel, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel, Martin Schwegmann und Heike Seidel sehr ansprechend. Oft hatten die BSVer den Gegner, der insbesondere im oberen Paarkreuz sehr stark besetzt war aber auch in den übrigen Paarkreuzen seit Wochen auf sich aufmerksam macht, am Rande einer Niederlage. Insbesondere in den zweiten Spielen von Krieg, Piochowiak oder auch im ersten Einzel von Andreas Seidel wäre mit ein wenig Glück am Ende mehr drin gewesen. Knackpunkt im Spiel war die Situation beim 4:6. Beide laufende Einzel hätten für den BSV kommen können, gingen aber verloren, so stand es eben nicht ausgeglichen sondern für den weiteren Verlauf nicht zuträglich 4:8. Zum Spielbericht.

Die Doppel waren bei der Reserve nicht das Problem. Mit 2:0 ging man gegen Sendenhorst in Führung. Und nachdem auch Dirk Bauer auf 3:0 erhöhte, hätte es auch so weiter gehen können. Aber dann lief es nicht richtig rund. Ostbevern übernahm nicht richtig die Initiative und kam irgendwie nicht vom Fleck. Dem Sieg von Ludger Voß standen Niederlagen von Hubert Schulze Topphoff und Barbara Redbrake gegnüber, so dass die erste Runde der Einzel noch ausgeglichen gestaltet wurde. Im zweiten Verlauf blieb aber lediglich Barbara Redbrake erfolgreich, so dass es schon 5:5 ausgeglichen stand. Und nachdem Siege von Dirk Bauer und Ludger Schulze Topphoff wieder begleitet wurden von Niederlagen Ludger Voß und Barbara Redbrakes war das Unentschieden besiegelt. Grundsätzlich ist nichts passiert, hat man nach drei Spielen nur einen Punkt auf die Aufstiegsplätze Abstand und noch alles selber in der Hand. Ein wenig schmerzlich ist der Punktverlust doch, da er für Sendenhorst in der laufenden Meisterrunde der erste verwertbare Zähler war und mit ein wenig Geschick und Fortune sicherlich vermeidbar gewesen wäre. Zum Spielbericht.

Neue Erste trotzt dem Tabellenzweiten beide Punkte ab - neue Zweite startet mit Unentschieden gegen Ligaprimus in die Meisterrunde

Die erste Tischtenniswoche im neuen Jahr und damit der Start in die Rückrunde kann als Erfolg verbucht werden. Dennoch bleiben auch Wolken am Himmel, da das Verletzungspech quer durch die Teams durchpeitscht. Martin Höggemann hat durch ein Miniskusproblem wohl keine Möglichkeiten mehr, in das Spielgeschehen der laufenden Saison einzugreifen. Und auch David Krieg und Martin Schwegmann schleppten sich mit Schmerzen durchs Match. Dennoch gelang der neuen Ersten, nach dem Rückzug der Ersten Mannschaft aus der Bezirksliga in der Hinrunde, gleich mit diesem Auftakt in die Rückrunde ein Paukenschlag. Gegen Hiltrup, seines Zeichens Vize-Herbstmeister, machte das Blau-Weiße Team fast alles richtig und kam zu einem durchaus verdienten 9:6 Erfolg. Starke Leistungen in den Doppeln, in denen vor allem Fabian Bäumer und Karl Piochowiak nach zwei verlorenen Sätzen noch die Kehrtwende bekamen, David Krieg und Andreas Seidel ebenfalls siegten und Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann nur hauchdünn Federn lassen mussten, und starke Leistungen in den Einzeln, in denen vor allem das obere (Fabian Bäumer 1 Sieg, David Krieg fehlerfrei!) und untere Paarkreuz (Andreas Rottwinkel mit zwei Einzelerfolgen! und Martin Schwegmann ein wichtiger Zähler zum Abschluss!) die Mannschaft im Spiel hielten. Den neunten Zähler steuerte Karl Piochowiak in seinem zweiten Einzel bei. Vor dem wichtigen Spiel gegen Gremmendorf der richtige und wichtige Motivationsschub für das Team in der 1. Kreisklasse.

Die neue Zweitvertretung tritt in der 3. Kreisklasse nun in der sog. Meisterrunde an. Dort treffen die jeweils sechs stärksten Teams der Hinrunde beider Gruppen aufeinander. Mit Hiltrup stand sofort ein hoch gehandelter Gegner in der Halle. Das 7:7 bedeutet dabei nicht nur den ersten Punkt, sondern setzt sofort auch ein kleines Ausrufezeichen, wohin die Reise gehen könnte. Ostbevern zeigt, dass es sich nicht verstecken muss. Doch die Verletzung bedingte lange Pause von Martin (Matza) Höggemann trifft das Team in dieser Phase der Saison schwer. Mit Felix Schulze Topphoff steht aber ein Routinier an der Platte, der quasi ein Spiel allein entscheiden könnte, wenn er alles Spiele eines Matches bestreiten dürfte. Da das nicht geht, steuerte er in all seinen Spielen (1 Doppel mit Hubert Schulze Topphoff, 3 Einzel) 4 Punkte bei. Zwei weitere Zähler kamen von dem starken Alfons Dartmann und Dirk Bauer ließ es sich nicht nehmen, den Krimi in seinem letzten Einzel für sich zu entscheiden. Bauer war bereits in seinem ersten Einzel an einem Punkt dran, mochte sich im entscheidenden fünften Satz gegen seinen Gegenüber Eckert fast nicht mehr trennen und verlor das Spiel nach aufregender Verlängerung 17:19. Wenn der Punkt noch gekommen wäre ... diese Gedankenspiele bringen dann doch nichts, denn insgesamt ist das Unentschieden eine gerechte Sache, auch was den Spielverlauf angeht.

Neue Erste gewinnt das Kellerduell
Neue Zweite macht kurzen Prozess

Das war wichtig, befand Mannschaftsführer Martin (Matza) Höggemann. Im Kellerduell in der 1. Kreisklasse war der BSV zu Gast beim Tabellendrittletzten SC Gremmendorf. Und diese hatten den Ernst der Lage auch  wohl erkannt, liefen sie doch mit voller Breitseite auf und setzten sogar taktisch geprägt im Doppel einen siebten Spieler ein. Genutzt hat es ihnen aber wenig, nicht zuletzt auch deshalb, da auch der BSV ganz tief in die Tasche griff und in Bestbesetzung zum Auswärtsspiel antrat. Mit Fabian Bäumer, Achim Bücker, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel, Martin Schwegmman und Alfons Dartmann war von Anfang an klar, dass da nichts dem Zufall überlassen bleiben sollte. So entwickelte sich ein Spiel, welches durchaus spannende Partien aufwies aber letztlich sehr deutlich mit 9:3 für den BSV ausging. Und selbst die verlorenen Spiele im Doppel Rottwinkel/Schwegmann, Achim Bücker in seinem ersten Einzel und Alfons Dartmann gingen regelmäßig knapp in den Sätzen aus und mussten zum Teil im Entscheidungssatz entschieden werden. Der BSV bleibt damit in der Rückrunde fehlerfrei und setzt sich mit fünf Punkten Abstand zum abstiegsgefährdeten Relegationsplatz und rechnerisch fünf Punkten zum Relgationsplatz um einen Aufstieg in die Mitte der Liga. Am kommenden Freitag allerdings erscheint der VFL Sassenberg im Beverdorf, gegen den es im Hinspiel eine satte 9:1 Klatsche gab. Es steht zu befürchten, dass da eher wenig Chancen auf einen doppelten Punkterfolg bestehen. Aber im Sport hat man ja schon einiges erlebt! Zum Spielbericht.

Die neue Zweite macht im Spiel gegen den TSV Angelmodde kein Federlesen und meiert die Gastgeber mit 8:1 regelrecht ab. Angelmodde bleibt damit ohne Punkterfolg punktgleich mit der TG Münster ganz unten hängen und der BSV mit 3:1 Punkten den ungeschlagenen Mannschaften aus Westkirchen und Telgte ganz dicht auf den Versen. Dirk Bauer, Alfons Dartmann, Ludger Voß und Peter Müller halten damit das Heft für einen Aufstieg weiterhin fest in der Hand. Zusammen mit Felix Schulze Topphoff, Hubert Schulze Topphoff, Heike Seidel, Barbara Redbrake und mit der moralischen Unterstützung des verletzten Martin (Matza) Höggemann stehen also weitere spannende Begegnungen in der Meisterrunde der 3. Kreisklasse bevor. Zum Spielbericht.

 



Es war wieder mal bis zum Schluss ein ausgeglichenes, spannendes und kurzweiliges Turnier, dieses traditionelle Jahresabschlussturnier der TT-Abteilung. Und obwohl es mehr darum ging, in voller Turnhalle noch einmal richtig Spaß an der Platte zu haben, so gibt es dann doch zum Schluss ein Gewinnerpärchen, welches den begehrten Pokal in den Händen hält. In diesem Jahr war es die Zufallspaarung David Krieg und Gunnar Schubert, die über die vielen zu absolvierenden Spiele verdient die Trophäe von Turnierleiter Martin (Matza) Höggemann überreicht bekamen. Beide spielten sehr gutes Tischtennis und David Krieg blieb bis auf ein einziges Einzel gegen Karl Piochowiak in diesen ungeschlagen. Und auch Gunnar Schubert ließ in seinen Einzeln selten etwas anbrennen. Wie so oft, gibt aber nach zwei zum Auftakt gespielten Einzeln das abschließende Doppel den Ausschlag. Und da schlägt dann auch immer das Herz des Tischtennis, dieses Turniers. Denn dort finden sich aufgrund der per Los entschiedenen Besetzungen immer wieder Überraschungskonstellationen und zuweilen hochspannende Begegnungen. Selten nur werden Spiele einseitig und schnell entschieden. Mit 22 Teilnehmenden TT-Spielern und -Spielerinnen herrschte an den Platten durchgehend Betrieb. Und wie immer fanden sich auch ehemalige Akteure ein, zu denen eben auch Gunnar Schubert gehört. Gäbe es einen Pokal für die treueste Turnierteilnahme bei auswärtigem Wohnort, so hätte Schubert auch diesen in Empfang genommen. So gehört das Turnier für ihn seit vielen Jahren zur festen Größe im Terminkalender. Daher waren sich alle einig, dass auch in diesem Jahr der richtige gewonnen hat. David Krieg kennt dieses Gefühl auf dem Siegertreppchen schon, da er gewissermaßen Wiederholungstäter ist. Starke Leistungen zeigten aber auch die auf Platz 2 platzierten Philipp Neumeister an der Seite von Dirk Bauer, die sich im Halbfinale gegen Karl Piochowiak/Ludger Voss durch setzten. Im anderen Halbfinale zeigten die späteren Sieger Michael Zimmermann und Martin Schwegmann die sportlichen Grenzen auf. Aber auch hier ging es sehr knapp zur Sache. Manni Bals/Peter Müller, Markus Redbrake/Klaus Mühlenstroth, Daniel Rolf/Reinhilde Leinkenjost, Daniel Berges/Hans-Günther Wiegert, Holger Wieczorek/Dagmar Brilhuis, Daniel Rolf/Reinhilde Leinkenjost und Andreas Seidel/Barbara Redbrake schauten zu diesem Zeitpunkt bereits interessiert zu.