Ein hartes Stück Arbeit im Auswärtsspiel der 1. Herren in Beelen, genauso auch ein Kraftakt der Reserve zu Hause gegen Hiltrup. Die Erstvertretung blieb beim 9:7 von einem ersten Gegenpunkt in der Tabelle verschont. Die Reserve zockte bei einem errungenen Sieg (der Erfolg gegen Gievenbeck zählt nicht mehr, da das Team aus Münster zurückgezogen hat) nun sein zweites Unentschieden, hätte aber bei ein wenig Fortune mehr auch einen doppelten Zähler einfahren können.

Spiele in der Woche auswärts sind im Team des BSV ungeliebt. wenn diese dann noch bei unbequem zu spielenden spielstarken Mannschaften ausgetragen werden, kommt schon gar keine rechte Freude auf. Bei Begegnungen gegen Beelen sind diese Fakten zwar gegeben, unlustig wird es in der Regel in dieser Partie aber nicht. Zu lange kennt und schätzt man sich. Dass es aber ein so langer Abend werden würde, damit hätte zu Beginn des Spiels niemand gerechnet. Nominell stand eine Bezirksligamannschaft auf Seiten des BSV an den Platten. Doch war dem ein oder anderen die bereits erfüllte Tageslast und wiederum anderen die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Ungewohnt für den BSV, dass gleich alle vier Einzel im oberen Paarkreuz bei den TGlern in Beelen blieben. Nach der 2:1 Führung in den Doppeln war eigentlich der Weg für einen Blitzstart in die Einzel geebnet. Doch sowohl Manni Bals als auch Markus Redbrake suchten an diesem Tage vergeblich nach ihrer Form. Zunächst glichen dies Alex Beckmann und Philipp Neumeister im mittleren sowie Fabian Bäumer und Karl Piochowiak im unteren Paarkreuz aus. Im zweiten Durchgang ließen dann aber überraschend Alex Beckmann und Fabian Bäumer Federn. Beckmann verlor gegen die sehr gut agierende Katja Koke, Bäumer fand dann doch kein Mittel gegen Routinier Werner Skrobanek. Nachdem Piochowiak auch sein zweites Einzel gewann musste das Schlussdoppel entscheiden. Dort waren Redbrake und Neumeister aber auf den Punkt da und der Erfolg für Blau-Weiß im Sack.

Die Reservisten hielten das Spiel bis zum Schluss ausgeglichen. Vermochten aber nicht, gerade am Anfang des Spiels den Akzent für einen doppelten Punkterfolg zu setzen. An diesem Tage überragend Dirk Bauer, der ungeschlagen blieb. Gefolgt von Martin Schwegmann mit zwei Erfolgen und Andreas Rottwinkel mit einem Sieg. In die Röhre guckte Ludger Voss, der insbesondere im zweiten Einzel dicht an einem Erfolg vorbei schlitterte. Die Punkteteilung bei den Doppeln mit einem knappen Erfolg für Rottwinkel/Schwegmann hinterließen letztlich den Eindruck, dass die Punkteteilung wohl schlussendlich gerecht ist. Ostbevern rangiert jetzt mit einem Punkt Vorsprung auf dem drittletzten Tabellenplatz, dicht gefolgt von Ostenfelde.