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Noch zum Abschluss der Hinserie sah alles für die Erstvertretung danach aus, dass man sich irgendwie gut aufgehoben fühlt da an der Tabellenspitze der 1. Kreisklasse. Mit Blick auf die zweite Begegnung der Rückrunde, das Spiel beim VFL Sassenberg, sollte vielleicht sogar schon eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft her. Das Team tut sich aber schwer, immer dann, wenn es in der Woche auswärts antreten muss. So sprangen in den ersten beiden Begegnungen gegen den TTC Münster VIII, immerhin Tabellenletzter, und dem Verfolger aus Sassenberg nur zwei Punkte heraus. Im Spiel gegen den TTC fehlte neben Markus Redbrake auch Karl Piochowiak. Offensichtlich nicht für einen doppelten Punkterfolg nicht zu kompensieren, auch wenn es in sechs Fünfsatzmatches auch hätte anders ausgehen können. Insgesamt war die Punkteteilung aber für alle an diesem Tage gerecht. Gegen Sassenberg lief es erst gar nicht rund. Mit 7:3 führten die Gastgeber des VFL bereits, als der BSV erst in Schwung kam. Man führte dann sogar mit 8:7, aber das Schlussdoppel ging dann doch noch an die Sassenberger. Auch dies sicherlich um eine gerechte Punkteteilung zu garantieren.

Spielbericht TTC Münster hier. Spielbericht Sassenberg hier.

Für die Reserve ist es momentan sehr schwer. Martin (Matza) Höggemann fällt krankheitsbedingt nach wie vor aus und auch die Unterstützung aus Mitgliedern der Erstvertretung, die noch in der Hinrunde für den ein oder anderen Punkt gesorgt haben, musste zeitbedingt aufgegeben werden. So gehen Dirk Bauer, Alfons Dartmann, Hubert Schulze Topphoff und Ludger Voss ein ums andere mal mit erhobenen Haupt in die Partie, haben aber bislang regelmäßig das Nachsehen. Vier Zähler auf der Habenseite mit jetzt schon fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer sind schon eine Hypothek. Macht aber nichts, ist sich das Team sicher. Sie spielen die Spiele zu Ende und es wird sich sicherlich noch das ein oder andere Pünktchen einstellen.

Stefan Kroes und Dirk Bauer behalten die reine Weste und sichern sich den Titel im traditionellen Weihnachtsturnier der Abteilung.

Es geht ja nur darum, im Kreise der Aktiven und der Ehemaligen ein wenig Spaß zu haben bei dem Sport, der sie alle verbindet. Dem Tischtennissport. Aber ein bisschen gewinnen will doch jeder und warum auch nicht. Das Zweiermannschaftsturnier mit mittlerweile Kultstatus, immer direkt nach Weihnachten durchgeführt lockt in die Halle. Wirklich anmelden muss sich keiner. Doch gibt es auch Stammgäste, die einfach nicht fehlen dürfen. Das sind dann seltener die noch in Reihen des BSV in der ersten oder zweiten Mannschaften aktiven, die nehmen die Veranstaltung ohnehin als gelungenen Trainingsabend für den Start in die Rückrunde, sondern vielmehr diejenigen, die oft von weit her anreisen. Den weitesten Weg nahm dabei erneut Holger Wieczorek auf sich, der als Teil des damaligen Dream-Teams in der Oberliga mit Routinier Markus Redbrake aufschlug. Aber auch Daniel Berges nahm den Weg aus dem entfernt gelegenen Wismar auf sich, um dabei zu sein. Die Wiedersehensfreude ist also immer groß. Zum Turnierinventar gehört aber vor allem Gunnar Schubert, der nicht nur jedesmal teilnimmt, zudem auch regelmäßig um die Titelvergabe mitspielte. Dass es diesmal nicht auf das Treppchen ging, störte weder ihn noch seinen zugelosten Partner. Für ihn war diesmal an der Seite eben von Holger Wieczorek Schluss im Halbfinale gegen die späteren Sieger Stefan Kroes und Dirk Bauer. Die zweite Paarung der Halbfinals in dem wieder einmal sehr ausgeglichen besetzten Feld stellten Markus Redbrake an der Seite von Alfons Dartmann und Phillipp Neumeister mit Klaus Mühlenstroth. Redbrake und Dartmann behielten in ihren Einzeln eine reine Weste und durften dann auch ran im Endspiel. Dort ließen sich aber Stefan Kroes und Dirk Bauer die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die weiteren Teilnehmenden waren: Marcus Birke, Stephan Birke, Daniel Kather, Karl Piochowiak und Martin Schwegmann.

Cheforganisator Martin "Matza" Höggemann war dann auch sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. "Wir haben tolle Spiele gesehen und viele gute Gespräche geführt. Es ist fast wie ein Familientreffen zum Fest", bringt er es wohl auf den Punkt. Keine Frage also, dass die Neuauflage im nächsten Jahr schon beschlossene Sache ist. Und der Termin steht auch schon fest: Dienstag, 29.12.2020.

Video zum Turnier.

 

Das Ziel war von Anfang an klar. Abteilungsleiter Markus Redbrake machte es schon vor der Saison fest. Aufstieg und nichts anderes kam in Frage. Arrogant, abgedreht, übermotiviert? Nein ganz sicher nicht. Der Realist der TT-Abteilung des BSV hat es genauso eingeschätzt, wie es sich nach den nun abgelaufenen 10 Spieltagen darstellt. Zehn mal gewonnen, nur ein einziges mal wirklich in Bedrängnis im Spiel gegen die TTG Beelen. Und auch jetzt im letzten Spiel gegen Westkirchen hagelte es für die Gastgebenden Grün-Weißen ein 1:9 in eigener Halle. Das ist nicht nur etwas für Statistiker.

In diesem letzten Spiel der Hinrunde trat das Team mit seiner vermeintlichen Stammaufstellung an. Markus Redbrake, Philipp Neumeister, David Krieg, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann. Diese hielten die Platten bereits nach den Doppeln sauber. Mit 3:0 führte das Team und auch in den Einzeln gab es nur hier und da vereinzelte kritische Situationen. Insgesamt trat das Team sehr dominant auf und hielt an allen gesteckten Zielen fest. Das war in Westkirchen nicht immer so. Schon oft musste das Team dort in die Verlängerung. So aber nicht an diesem Tage. Welche Rolle der BSV in der Liga spielt, wird an einigen Zahlen deutlich: Gleich drei Spieler im Team bleiben auch nach 10 Spieltagen ungeschlagen (Krieg 7:0, Piochowiak 12:0, Bücker 5:0). Philipp Neumeister erspielt sich im oberen Paarkreuz eine außergewöhnliche Bilanz von 15:2! Markus Redbrake folgt nicht weniger erfolgreich mit 9:3. Im unteren Paarkreuz halten sich Andreas Rottwinkel (7:2) und Martin Schwegmann (5:2) die Konkurrenz vom Leib. Fabian Bäumer (4:1) zeigt auch als Ersatzmann, dass er es noch drauf hat. Einzig die ehemaligen Akteure der Bezirksligamannschaft Manni Bals (1:5) und  Alexander Beckmann (2:2) taten sich hier und da noch schwer, zumeist mit den unbequemen Spielstilen dieser Liga. Das ist aber kein Problem finden alle. "Wir haben eine tolle Gemeinschaft im Team, durch den Rückzug der ehemaligen Ersten ist ein toller Neuanfang gelungen, der auch in der Rückrunde und dann später in der Kreisliga nicht beendet sein soll", freut sich der Abteilungsleiter.

Anders sieht es in der Reserve aus. Die Motivation im Team stimmt, die Erfolge lassen aber nach wie vor auf sich warten. Und das zehrt dann auch am eigenen Selbstvertrauen. Zuletzt war man im Spiel gegen den SC Füchtorf chancenlos. Da half es auch nichts, dass der ins Team gerückte Karl Piochowiak sowohl im Doppel mit Dirk Bauer als auch in seinen drei Einzeln fehlerfrei blieb. Dirk Bauer, Hubert Schulze Topphoff und Ludger Voss blieben in ihren Einzeln ohne Erfolg. So ging es für Füchtorf leistungsgerecht 8:4 aus und der BSV rangiert weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Ostenfelde auf dem drittletzten Tabellenplatz. Hier wird sich in der Rückrunde zeigen müssen, wohin die Reise geht. Das es nicht einfacher wird, liegt auch am verletzungsbedingten Ausfall des Kapitäns Martin (Matza) Höggemann. Da bleibt wohl nur abwarten und Tee trinken.

Auch in diesem Jahr wird traditionell wieder unser beliebtes 2-er Weihnachtsturnier am Ende des Jahres ausgetragen. Es findet statt am Freitag, dem 27.12.2019 ab 17:00 Uhr in der TH der Josef-Annegarn-Schule. Beginn ca. 18:00 Uhr. Eingeladen sind alle aktiven und ehemaligen Spieler/innen und eingeladene Gäste. Die Organisation des Turniers liegt in den bewährten Händen von Martin Höggemann. Wir wollen uns nach den Feiertagen und den kulinarischen Köstlichkeiten wieder ein wenig bewegen und, bei allem sportlichen Ehrgeiz, vor allem viel Spaß miteinander haben. Zuschauer sind ebenfalls herzlich willkommen!

 

 

 

 

Ein hartes Stück Arbeit im Auswärtsspiel der 1. Herren in Beelen, genauso auch ein Kraftakt der Reserve zu Hause gegen Hiltrup. Die Erstvertretung blieb beim 9:7 von einem ersten Gegenpunkt in der Tabelle verschont. Die Reserve zockte bei einem errungenen Sieg (der Erfolg gegen Gievenbeck zählt nicht mehr, da das Team aus Münster zurückgezogen hat) nun sein zweites Unentschieden, hätte aber bei ein wenig Fortune mehr auch einen doppelten Zähler einfahren können.

Spiele in der Woche auswärts sind im Team des BSV ungeliebt. wenn diese dann noch bei unbequem zu spielenden spielstarken Mannschaften ausgetragen werden, kommt schon gar keine rechte Freude auf. Bei Begegnungen gegen Beelen sind diese Fakten zwar gegeben, unlustig wird es in der Regel in dieser Partie aber nicht. Zu lange kennt und schätzt man sich. Dass es aber ein so langer Abend werden würde, damit hätte zu Beginn des Spiels niemand gerechnet. Nominell stand eine Bezirksligamannschaft auf Seiten des BSV an den Platten. Doch war dem ein oder anderen die bereits erfüllte Tageslast und wiederum anderen die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Ungewohnt für den BSV, dass gleich alle vier Einzel im oberen Paarkreuz bei den TGlern in Beelen blieben. Nach der 2:1 Führung in den Doppeln war eigentlich der Weg für einen Blitzstart in die Einzel geebnet. Doch sowohl Manni Bals als auch Markus Redbrake suchten an diesem Tage vergeblich nach ihrer Form. Zunächst glichen dies Alex Beckmann und Philipp Neumeister im mittleren sowie Fabian Bäumer und Karl Piochowiak im unteren Paarkreuz aus. Im zweiten Durchgang ließen dann aber überraschend Alex Beckmann und Fabian Bäumer Federn. Beckmann verlor gegen die sehr gut agierende Katja Koke, Bäumer fand dann doch kein Mittel gegen Routinier Werner Skrobanek. Nachdem Piochowiak auch sein zweites Einzel gewann musste das Schlussdoppel entscheiden. Dort waren Redbrake und Neumeister aber auf den Punkt da und der Erfolg für Blau-Weiß im Sack.

Die Reservisten hielten das Spiel bis zum Schluss ausgeglichen. Vermochten aber nicht, gerade am Anfang des Spiels den Akzent für einen doppelten Punkterfolg zu setzen. An diesem Tage überragend Dirk Bauer, der ungeschlagen blieb. Gefolgt von Martin Schwegmann mit zwei Erfolgen und Andreas Rottwinkel mit einem Sieg. In die Röhre guckte Ludger Voss, der insbesondere im zweiten Einzel dicht an einem Erfolg vorbei schlitterte. Die Punkteteilung bei den Doppeln mit einem knappen Erfolg für Rottwinkel/Schwegmann hinterließen letztlich den Eindruck, dass die Punkteteilung wohl schlussendlich gerecht ist. Ostbevern rangiert jetzt mit einem Punkt Vorsprung auf dem drittletzten Tabellenplatz, dicht gefolgt von Ostenfelde.