Zunächst ein Unentschieden gegen Ostenfelde, dann ein hoher Sieg (8:2) gegen den 1. FC Gievenbeck. Es lief gut in den letzten Spielen für die Reserve. Für Gievenbeck war das wohl ein Tröpfchen zu viel. Sie zogen ihre Mannschaft nun vom Spielbetrieb zurück und stehen damit als erster Absteiger in der 2. Kreisklasse fest.

Das Spiel gegen Ostenfelde war im sportlichen Sprachgebrauch ein sog. Vier-Punkte-Spiel. Beide Mannschaften kämpfen in der Liga darum, sich von den Kellerkindern abzusetzen. Und so fuhr die Mannschaft gut besetzt mit Martin Schwegmann, Andreas Rottwinkel, Martin Höggemann und Hubert Schulze Topphoff zum TSV um für Punkte zu sorgen. Der Spielverlauf war dann aber absolut ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im Spielverlauf absetzen. Da war das spätere Unentschieden letztlich eine logische Konsequenz. Während die oberen Bretter Schwegmann (2) und Rottwinkel (3) nahezu verlustpunktfrei blieben, hatten Höggemann (0) und Schulze Topphoff (1) schwer zu knacken. Die Punkteteilung im Doppel, in denen Höggemann/Schulze Topphoff siegreich blieben, war bereits zu Beginn schmerzlich. Überraschend verloren Rottwinkel/Schwegmann im Entscheidungssatz in der Verlängerung.

Mehr oder weniger Genugtuung erfuhren die BSVler dann gegen Gievenbeck. Was wiegt mehr: Zwei erreichte Punkte oder zu wissen, dass der erste Absteiger nach dem Rückzug von Gievenbeck nun feststeht. Man weiß es noch nicht. Aber für die Beveraner bleibt der positive Gesamteindruck, an dem nach den Ferien weiter gearbeitet werden kann.

Die Erstvertretung schaut derweil zu, da sie mehrere Wochen spielfrei agieren.