Während die 2. Herrenmannschaft im Auswärtsspiel gegen Drensteinfurt mit 4:8 unterlag, quälte sich die Erstvertretung zunächst in der unbequem zu spielenden Halle in Hiltrup, konnte dann aber deutlich mit 9:4 das Blatt wenden.

Drensteinfurt ist eine Mannschaft, die offensichtlich alles kann. Nachdem sie knapp gegen Angelmodder verloren, dann mit einem Unentschieden gegen Füchtorf auftraten machten sie nun den entscheidenden Schritt in Richtung Sieg. Das ausgerechnet gegen den BSV II, der nach einem Doppelerfolg von Hubert Schulze Topphoff an der Seite von Ludger Voß zunächst noch ausgleichen konnte, dann aber schnell in schweres Fahrwasser geriet. Die Niederlagenserie von Dartmann, Bauer und Voß zeigte schnell die Richtung auf, in die es gehen sollte. Einzelerfolge von Schulze Topphoff, Voß und Bauer vermochten nicht darüber hinwegzutäuschen, dass dort in der Halle es an diesem Tage nichts zu holen gab. Aber auch diesmal zeigte sich das Team nicht gänzlich chancenlos. Der Schwung wird mit ins nächste Spiel genommen.

Die neu zusammengestellte Erste hat ein klares Ziel, und das heißt Aufstieg. Die alt gedienten im Team, die schon häufiger in Hiltrup auflaufen mussten, erzählten aber im Vorfeld von wunderlichen Dingen. Eine unbequeme Spielatmosphäre, glatter Hallenboden, oft zwei parallel verlaufende Spiele in kleiner Halle und ein Gegner, der es einem sehr schwer machen kann. Genau so kam es dann auch und auf einmal sah sich der BSV bei einem Rückstand von 1:3 mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Doppel (Redbrake/Neumeister) konnte stechen und im oberen Paarkreuz war es dem erstmals in der Saison eingesetzten Alex Beckmann deutlich anzusehen, dass Sicherheit fehlte. Da der Gegenüber Romanovskis sehr sicher aufspielte, war der Punktverlust die Folge. Markus Redbrake quälte sich auch durchs Spiel, behielt aber noch die Oberhand gegen die tapfer kämpfende Petra Wermeling. Die Wende wurde dann mit der Mitte eingeleitet. Sowohl Karl Piochowiak, der schwer zu kämpfen hatte, als auch Neumeister gelang der Umschwung und erstmals führte der BSV. Auch im unteren Paarkreuz fielen die Punkte nicht einfach zu. Schwegmann verlor, Rottwinkel gewann. Dann folgten vier Erfolge für den BSV (Redbrake, Beckmann, Neumeister und Piochowiak) und letztlich stand dann der dritte Sieg im dritten Spiel und weiterhin die Tabellenführung fest. Das scheint aber deutlicher als es war.