Aktuelles

2. Herren ungefährdet zum Sieg
1. Herren mit Dämpfer gegen Warendorf

Nachdem die neue 2. Herren in der Meisterrunde zuletzt bereits drei Unentschieden eingefahren hatte, jedoch noch keine Niederlage kassierte, war es nun mal wieder an der Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzten. Dies gelang im Spiel gegen die nicht gerade von Erfolg verwöhnte TG aus Münster. Der Tabellenletzte bezog in der Turnhalle der Josef-Annegarnschule eine deutliche 8:1 Schlappe und bleibt damit auch weiterhin Schlusslicht. Der BSV bleibt mit dem Erfolg weiterhin oben dran. Mit nur einem Punkt Rückstand zum Tabellenzweiten und drei Punkten zur bisher fehlerfreien SG aus Telgte sind damit Felix Schulze Topphoff, Dirk Bauer, Alfons Dartmann, Hubert Schulze Topphoff, Heike Seidel und Barbara Redbrake voll im Soll. Zum Spielbericht.

Gegen den gut aufgelegten Tabellendritten aus Warendorf und nach einer 5:9 Hinrundenniederlage standen die Zeichen bei der neuen Ersten nicht gerade auf Erfolg. Dennoch blieb ein wenig Hoffnung, dass die dennoch gute Leistung aus dem Hinspiel und der leichte Aufwind aus den ersten beiden Rückrundenbegegnungen vielleicht auch in diesem Spiel konserviert werden könnte. Daraus wurde aber nichts. Obwohl das Team bereits in den Doppeln Akzente setzte und durchaus hätte fehlerfrei starten können. Nachdem bereits David Krieg/Karl Piochowiak und Andreas Seidel/Felix Schulze Topphoff siegreich die Tische verließen war es im Spiel der Routiniers Andreas Rottwinkel/Martin Schwegmann auf Messers Schneide. Leider ging die Partie, ebenso wie das folgende Einzel Andreas Seidels hauchdünn an die Gäste. Das wäre mit dem darauf folgenden Sieg von Krieg ein blitzsauberer Start gewesen und vermutlich ein echter Grundstein des Erfolges. Warendorf war allerdings quer durch die Paarkreuze gut bestellt, es ging immer knapp zur Sache und irgendwie blieb es zunächst auch spannend. Die fehlenden Erfolge von Piochowiak und Rottwinkel in der Mitte wurden durch starke Leistungen von Schwegmann und Schulze Topphoff akklimatisiert. Also gut könnte also das Fazit lauten nach dem ersten Durchgang der Einzel. Der BSV führte leicht mit 5:4. Doch es kam, wie es schon oft in dieser Saison kam. Die zweite Runde der Einzel ging dann knapp aber komplett an die Gäste und erneut stand ein 5:9 auf dem Papier. Für den verletzten Coach Martin (Matza) Höggemann geht das Ergebnis in Ordnung, allerdings wäre mindestens ein Punkt im Abstiegskampf sicherlich drin gewesen. Nun richten sich die Augen auf das Kellerduell gegen Rinkerode am kommenden Dienstag.

1. Kreisklasse: Tabellenführer gewinnt 9:5 gegen den BSV

Es war wohl das Highlight der Hinrunde für den BSV und auch die Neubeckumer machten es bei Ihrer Begrüßung deutlich, der Stachel saß noch tief aus dem Hinspiel, als die Beveraner den ambitionierten SVler gleich beide Punkte abnahmen. Die einzige Niederlage bislang, wie sich herausstellen sollte. Denn in der Neuauflage des Spiels nun in der Rückrunde konnten die Blau-Weißen den Erfolg nicht erneut wiederholen. Dennoch schlug sich das Team beachtlich und hielt beim 5:9 die Fäden lange in der Hand. Da gab es ein zwei Situationen im Spielverlauf, die das Spiel auch hätten anders entscheiden können. So z. B. das verlorene Doppel von David Krieg und Karl Piochowiak. Nach fulminanten Start (11:3) und einer super Leistung zu Beginn des zweiten Satzes brach das Spiel der beiden Stück für Stück in sich zusammen. Und dann ging irgendwie nichts mehr und das Doppel ging verloren. Ein Erfolg hätte die 3:0 Führung bedeutet, und damit  vermutlich auch ein Vorentscheidung. Denn Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann sowie die Ersatzleute Dirk Bauer und Alfons Dartmann hatten bereits ihre Punkte im Sack. Und nachdem dann auch noch David Krieg, Karl Piochowiak und Martin Schwegmann in ihren Einzeln siegreich blieben, wären die SVler an einem 0:6 Rückstand sicherlich nur noch schwer vorbei gekommen. So stand es aber 1:2 nach den Doppeln und die Tür für den Gastgeber noch offen. Andreas Rottwinkel und Alfons Dartmann mussten sich in ihren Einzeln beugen, was den sehr gut aufgelegten Dirk Bauer aber nicht daran hinderte, die starke Leistung in einen Punkt umzumünzen. So behielt der BSV noch eine hauchdünne Führung von 5:4, bevor es in die zweite Runde der Einzel ging. Spannend und zum Teil in den Sätzen knapp ging es zu. Dann machte der Hausherr aber Druck und alle weiteren Spiele zur Goldgrube. Nicht ein einziges Einzel konnte der BSV mehr auf seine Seite ziehen. Das ging dann doch etwas zu schnell und vielleicht ein wenig zu deutlich aus. Großes Kompliment von allen Seiten zogen die als Vertretung ins Team gerutschten Dirk Bauer und Alfons Dartmann, die mit ihren Big Points für Aufsehen sorgten.

Neue Erste gewinnt das Kellerduell
Neue Zweite macht kurzen Prozess

Das war wichtig, befand Mannschaftsführer Martin (Matza) Höggemann. Im Kellerduell in der 1. Kreisklasse war der BSV zu Gast beim Tabellendrittletzten SC Gremmendorf. Und diese hatten den Ernst der Lage auch  wohl erkannt, liefen sie doch mit voller Breitseite auf und setzten sogar taktisch geprägt im Doppel einen siebten Spieler ein. Genutzt hat es ihnen aber wenig, nicht zuletzt auch deshalb, da auch der BSV ganz tief in die Tasche griff und in Bestbesetzung zum Auswärtsspiel antrat. Mit Fabian Bäumer, Achim Bücker, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel, Martin Schwegmman und Alfons Dartmann war von Anfang an klar, dass da nichts dem Zufall überlassen bleiben sollte. So entwickelte sich ein Spiel, welches durchaus spannende Partien aufwies aber letztlich sehr deutlich mit 9:3 für den BSV ausging. Und selbst die verlorenen Spiele im Doppel Rottwinkel/Schwegmann, Achim Bücker in seinem ersten Einzel und Alfons Dartmann gingen regelmäßig knapp in den Sätzen aus und mussten zum Teil im Entscheidungssatz entschieden werden. Der BSV bleibt damit in der Rückrunde fehlerfrei und setzt sich mit fünf Punkten Abstand zum abstiegsgefährdeten Relegationsplatz und rechnerisch fünf Punkten zum Relgationsplatz um einen Aufstieg in die Mitte der Liga. Am kommenden Freitag allerdings erscheint der VFL Sassenberg im Beverdorf, gegen den es im Hinspiel eine satte 9:1 Klatsche gab. Es steht zu befürchten, dass da eher wenig Chancen auf einen doppelten Punkterfolg bestehen. Aber im Sport hat man ja schon einiges erlebt! Zum Spielbericht.

Die neue Zweite macht im Spiel gegen den TSV Angelmodde kein Federlesen und meiert die Gastgeber mit 8:1 regelrecht ab. Angelmodde bleibt damit ohne Punkterfolg punktgleich mit der TG Münster ganz unten hängen und der BSV mit 3:1 Punkten den ungeschlagenen Mannschaften aus Westkirchen und Telgte ganz dicht auf den Versen. Dirk Bauer, Alfons Dartmann, Ludger Voß und Peter Müller halten damit das Heft für einen Aufstieg weiterhin fest in der Hand. Zusammen mit Felix Schulze Topphoff, Hubert Schulze Topphoff, Heike Seidel, Barbara Redbrake und mit der moralischen Unterstützung des verletzten Martin (Matza) Höggemann stehen also weitere spannende Begegnungen in der Meisterrunde der 3. Kreisklasse bevor. Zum Spielbericht.

Sassenberg bleibt Sieger in der 1. Kreisklasse
Reserve gibt Punkt gegen Sendenhorst ab

Kleiner Dämpfer für beide Teams des BSV. Zwar war für die neue Erste der Tischtennisabteilung nach dem 1:9 in der Hinserie klar, dass es wohl sehr schwer werden würde, überhaupt etwas zählbares aus dem Rückspiel gegen Sassenberg mit zu nehmen, doch irgendwie war man ja im Schwung nach zwei gewonnenen Partien nach dem Neustart. Die gute Leistung in dieser Neuauflage der Partie wurde dann letztlich aber nicht belohnt. Und dann musste auch noch die neue Zweite in eine Punkteteilung gegen die nicht gerade favorisierten Sendenhorster in eigener Halle einwilligen. Alles also kein Grund zum Jubel, jedoch auch nicht gleich im Jammertal zu verschwinden. "Solche Spiele gibt es und dann ist es wichtig, direkt den Fokus auf das nächste Ereignis zu lenken", drückt Martin (Matza) Höggemann seine Zuversicht aus, dass es dann auch wieder besser wird.

In der Partie der 1. Kreisklasse war der Schuldige des Dilemmas schnell gefunden. Die Ausbeute in den Doppel ging auf Null. Ansonsten war die Leistung aller Akteure, David Krieg, Andreas Seidel, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel, Martin Schwegmann und Heike Seidel sehr ansprechend. Oft hatten die BSVer den Gegner, der insbesondere im oberen Paarkreuz sehr stark besetzt war aber auch in den übrigen Paarkreuzen seit Wochen auf sich aufmerksam macht, am Rande einer Niederlage. Insbesondere in den zweiten Spielen von Krieg, Piochowiak oder auch im ersten Einzel von Andreas Seidel wäre mit ein wenig Glück am Ende mehr drin gewesen. Knackpunkt im Spiel war die Situation beim 4:6. Beide laufende Einzel hätten für den BSV kommen können, gingen aber verloren, so stand es eben nicht ausgeglichen sondern für den weiteren Verlauf nicht zuträglich 4:8. Zum Spielbericht.

Die Doppel waren bei der Reserve nicht das Problem. Mit 2:0 ging man gegen Sendenhorst in Führung. Und nachdem auch Dirk Bauer auf 3:0 erhöhte, hätte es auch so weiter gehen können. Aber dann lief es nicht richtig rund. Ostbevern übernahm nicht richtig die Initiative und kam irgendwie nicht vom Fleck. Dem Sieg von Ludger Voß standen Niederlagen von Hubert Schulze Topphoff und Barbara Redbrake gegnüber, so dass die erste Runde der Einzel noch ausgeglichen gestaltet wurde. Im zweiten Verlauf blieb aber lediglich Barbara Redbrake erfolgreich, so dass es schon 5:5 ausgeglichen stand. Und nachdem Siege von Dirk Bauer und Ludger Schulze Topphoff wieder begleitet wurden von Niederlagen Ludger Voß und Barbara Redbrakes war das Unentschieden besiegelt. Grundsätzlich ist nichts passiert, hat man nach drei Spielen nur einen Punkt auf die Aufstiegsplätze Abstand und noch alles selber in der Hand. Ein wenig schmerzlich ist der Punktverlust doch, da er für Sendenhorst in der laufenden Meisterrunde der erste verwertbare Zähler war und mit ein wenig Geschick und Fortune sicherlich vermeidbar gewesen wäre. Zum Spielbericht.

Neue Erste trotzt dem Tabellenzweiten beide Punkte ab - neue Zweite startet mit Unentschieden gegen Ligaprimus in die Meisterrunde

Die erste Tischtenniswoche im neuen Jahr und damit der Start in die Rückrunde kann als Erfolg verbucht werden. Dennoch bleiben auch Wolken am Himmel, da das Verletzungspech quer durch die Teams durchpeitscht. Martin Höggemann hat durch ein Miniskusproblem wohl keine Möglichkeiten mehr, in das Spielgeschehen der laufenden Saison einzugreifen. Und auch David Krieg und Martin Schwegmann schleppten sich mit Schmerzen durchs Match. Dennoch gelang der neuen Ersten, nach dem Rückzug der Ersten Mannschaft aus der Bezirksliga in der Hinrunde, gleich mit diesem Auftakt in die Rückrunde ein Paukenschlag. Gegen Hiltrup, seines Zeichens Vize-Herbstmeister, machte das Blau-Weiße Team fast alles richtig und kam zu einem durchaus verdienten 9:6 Erfolg. Starke Leistungen in den Doppeln, in denen vor allem Fabian Bäumer und Karl Piochowiak nach zwei verlorenen Sätzen noch die Kehrtwende bekamen, David Krieg und Andreas Seidel ebenfalls siegten und Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann nur hauchdünn Federn lassen mussten, und starke Leistungen in den Einzeln, in denen vor allem das obere (Fabian Bäumer 1 Sieg, David Krieg fehlerfrei!) und untere Paarkreuz (Andreas Rottwinkel mit zwei Einzelerfolgen! und Martin Schwegmann ein wichtiger Zähler zum Abschluss!) die Mannschaft im Spiel hielten. Den neunten Zähler steuerte Karl Piochowiak in seinem zweiten Einzel bei. Vor dem wichtigen Spiel gegen Gremmendorf der richtige und wichtige Motivationsschub für das Team in der 1. Kreisklasse.

Die neue Zweitvertretung tritt in der 3. Kreisklasse nun in der sog. Meisterrunde an. Dort treffen die jeweils sechs stärksten Teams der Hinrunde beider Gruppen aufeinander. Mit Hiltrup stand sofort ein hoch gehandelter Gegner in der Halle. Das 7:7 bedeutet dabei nicht nur den ersten Punkt, sondern setzt sofort auch ein kleines Ausrufezeichen, wohin die Reise gehen könnte. Ostbevern zeigt, dass es sich nicht verstecken muss. Doch die Verletzung bedingte lange Pause von Martin (Matza) Höggemann trifft das Team in dieser Phase der Saison schwer. Mit Felix Schulze Topphoff steht aber ein Routinier an der Platte, der quasi ein Spiel allein entscheiden könnte, wenn er alles Spiele eines Matches bestreiten dürfte. Da das nicht geht, steuerte er in all seinen Spielen (1 Doppel mit Hubert Schulze Topphoff, 3 Einzel) 4 Punkte bei. Zwei weitere Zähler kamen von dem starken Alfons Dartmann und Dirk Bauer ließ es sich nicht nehmen, den Krimi in seinem letzten Einzel für sich zu entscheiden. Bauer war bereits in seinem ersten Einzel an einem Punkt dran, mochte sich im entscheidenden fünften Satz gegen seinen Gegenüber Eckert fast nicht mehr trennen und verlor das Spiel nach aufregender Verlängerung 17:19. Wenn der Punkt noch gekommen wäre ... diese Gedankenspiele bringen dann doch nichts, denn insgesamt ist das Unentschieden eine gerechte Sache, auch was den Spielverlauf angeht.