Aktuelles

Das Spiel gegen den aktuellen Spitzenreiter in der 2. Kreisklasse wurde auf Wunsch der Gäste kurzfristig verlegt. Der neue Termin stand in dieser Spielwoche an. Leider mussten dann sowohl Karl Piochowiak als auch Martin Schwegmann für diesen Ersatztermin passen, was die Sache gegen den TSV Angelmodde II nicht einfacher machte. Dennoch schlug sich das Team mit Andreas Rottwinkel an der Spitze beachtlich und verlor hauchdünn mit 6:8. Die Erstvertretung trat in eigener Halle gegen den aktuell am Tabellenende geparkten Neubeckum IV an und zeigte sich beim 9:2 weiterhin ungefährdet.

Das Spiel der Reserve war über die volle Distanz eines auf Augenhöhe. Das zeigte sich schon in den Doppeln, die Andreas Rottwinkel mit Martin Höggemann und Dirk Bauer mit Alfons Dartmann jeweils erst im Entscheidungssatz und dann auch noch in der Verlängerung verloren. Ein Wink des Schicksals wohl. Ob es nun diese oder die drei Einzelerfolge des jungen Talents in den Reihen der Angelmodder Kevin Kreutz waren, die das Spiel entschieden, ist dann wohl auch egal. Der BSV zeigte während der gesamten Partie, dass man in der Lage ist, mitzuhalten. Die Punkte für den BSV steuerten bei: Rottwinkel (2), Höggemann (2) und Dartmann (2). Dirk Bauer blieb ein Einzelerfolg verwehrt. Auch wenn die Niederlage insgesamt betrachtet ärgerlich zu sein scheint, die Leistung insgesamt stimmte. Und dann ist ja noch das Rückspiel, das dürfte wohl spannend werden.

Wenn das Leben ein Kreis ist, dann standen sich beide Mannschaften, der BSV I und Neubeckum IV, dicht gegenüber. Der BSV als Tabellenführer und Neubeckum als Schlusslicht. An den grünen Tischen verlief es dann aber so wie erwartet. Auch dieses Spiel wurde auf Wunsch der Gäste verlegt, der BSV schlug aber mit einer schlagkräftigen und erstmals durch Fabian Bäumer verstärkten Mannschaft auf. Ziel ist es, so Abteilungsleiter und Teamchef Markus Redbrake augenzwinkernd, alle auf dem Tableau stehenden Spieler mindestens zwei mal je Serie einzusetzen, damit eine Berechtigung zur Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsfeier gegeben ist. Das ist natürlich nur Spaß, vielmehr geht es darum, die Sollstärke im Team zu erhalten und so die Reserve nicht zu schwächen. Das gelang an diesem Tage also gut,  die Punkte gingen im Doppel Bäumer/Rottwinkel an die Gäste und im Einzel von Andreas Rottwinkel, der also ein durchwachsenes Fazit seiner TT-Woche zieht. Alle anderen hatten wenig Lust auf Niederlage und so bleibt der BSV weiter ungeschlagen und mit nun mit zwei Punkten Vorsprung vor Sasenberg und drei Punkten Vorsprung vor Handorf und Telgte führend. Daran soll sich auch nach der nun folgenden vierwöchigen Spielpause nichts ändern, so lautet der Plan.

Auch im fünften Spiel war dem BSV nicht beizukommen. Obwohl der Absteiger aus der Kreisliga und vor zwei Jahren der unangefochtene Meister in der 1. Kreisklasse SC Hoetmar in dieser Saison erstmals nahezu mit der Stammmannschaft antrat und er es dem BSV gerade am Anfang der Partie schwer machte, setzte sich der selbst ernannte Aufstiegsaspirant BSV dann doch sehr deutlich mit 9:2 durch. Durchaus zu hoch in der Endabrechnung. Im späteren Verlauf der Partie vor allem durch die in der Mitte und unten, aber dann auch in den Spitzenbegegnungen im oberen Paarkreuz vorgetragenen Leistungen allerdings zwangsläufig. 

In Hoetmar war in der Vergangenheit schon viel erlebt worden. Und so erinnerten sich vor allem die Routiniers beider Mannschaften an heiße Fights, enge Begegnungen mit mal dem einen, mal dem anderen Ausgang aber vor allem an tolle TT Zeiten. Da standen oft auch Familienbegegnungen auf dem Plan, die geprägt durch die TT-Großfamilien Schwegmann auf der einen Seite und Huerkamp auf der anderen Seite für viel Dampf unter dem Kessel sorgten. An diesem Spieltag war auf beiden Seiten mit Martin Schwegmann und Tonio Huerkamp jeweils nur ein Familienmitglied an den Tischen zu verzeichnen. Dies tat einem spannenden Spielverlauf allerdings keinen Abbruch, da sich auch alle anderen mächtig ins Zeug hingen. Das es kein ganz normaler Spieltag werden sollte, dass war schon im Verlauf der Doppel zu erkennen. Sowohl David Krieg/Karl Piochowiak als auch Markus Redbrake/Philipp Neumeister quälten sich gegen die unbequem aufspielenden Hoetmarer jeweils bis in den fünften Satz. Vor allem der Einsatz von Material in Form von unterschiedlichen Belägen hat es in Hoetmar regelmäßig in sich. Beide Partien gingen knapp für den BSV aus. Das dritte Doppel war dann fest in BSV Hand und Andreas Rottwinkel/Martin Schwegmann zeigten nur in ganz kurzen Momenten kleine Schwächen. Der ungefährdete Sieg sorgte für eine an sich beruhigende 3:0 Führung. Dagegen hatte der SC aber etwas und er trat bärenstark in den Einzeln im oberen Paarkreuz auf. Markus Redbrake kam mit dem sehr unbequem aufspielenden Beste nur schwer zu recht und Philipp Neumeister fand letztlich kein Rezept gegen den brillant agierenden Holtrup, so dass Hoetmar mit einem Doppelschlag das Spiel wieder öffnete. Doch dann kam die Zeit des BSV. Zunächst eine starke Leistung von Piochowiak, dann ein gänzlich ungefährdeter Sieg von Krieg, der an diesem Tage sein wohl bestes TT-Spiel seit vielen Jahren ablieferte. Dann zwei klare Siege von Schwegmann und Rottwinkel im unteren Paarkreuz nivellierten das Team wieder auf die Siegerstraße. Gespannt war man auf die Begegnungen im oberen Paarkreuz, die für den BSV alles klar machen konnten. Und da kam dann die Stunde von Redbrake und Neumeister. Routinier Redbrake zauberte eine taktische, spielerische und technisch ausgefeilte Show an die Platte, die seinen Gegenüber nahezu verzweifeln ließ. Egal was er anpackte, und er spielte stark auf, Redbrake hatte eine Antwort. Es sah beeindruckend leicht aus, wie der Teamchef des BSV den Gegenüber nahezu beliebig auseinandernahm. Und auch Neumeister hatte wohl auf die mitunter kurios wirkende Spielart von Beste keine Lust, sich das Spiel aufdrängen zu lassen. Konsequent druckvoll vor allem mit sehr schnellen Vorhand Topspins drängte er den Gegenüber in ein passives Spiel, in dem er nur reagieren konnte. Das zerstörerische seines Spielstils kam nicht mehr vor und so war es zwangsläufig, dass der BSV den fünften Sieg in Folge einfuhr und weiterhin  mit leichtem Vorsprung die Tabelle anführt.

Von der Reserve gibt es in dieser Woche nicht so viel zu berichten. Die waren sehr kurzfristig gebeten worden, dass Spiel gegen Angelmodde zu verlegen. Diesem Wunsch kam man natürlich nach und spielt nun am 8.10. gegen den TSV.

Während die 2. Herrenmannschaft im Auswärtsspiel gegen Drensteinfurt mit 4:8 unterlag, quälte sich die Erstvertretung zunächst in der unbequem zu spielenden Halle in Hiltrup, konnte dann aber deutlich mit 9:4 das Blatt wenden.

Drensteinfurt ist eine Mannschaft, die offensichtlich alles kann. Nachdem sie knapp gegen Angelmodder verloren, dann mit einem Unentschieden gegen Füchtorf auftraten machten sie nun den entscheidenden Schritt in Richtung Sieg. Das ausgerechnet gegen den BSV II, der nach einem Doppelerfolg von Hubert Schulze Topphoff an der Seite von Ludger Voß zunächst noch ausgleichen konnte, dann aber schnell in schweres Fahrwasser geriet. Die Niederlagenserie von Dartmann, Bauer und Voß zeigte schnell die Richtung auf, in die es gehen sollte. Einzelerfolge von Schulze Topphoff, Voß und Bauer vermochten nicht darüber hinwegzutäuschen, dass dort in der Halle es an diesem Tage nichts zu holen gab. Aber auch diesmal zeigte sich das Team nicht gänzlich chancenlos. Der Schwung wird mit ins nächste Spiel genommen.

Die neu zusammengestellte Erste hat ein klares Ziel, und das heißt Aufstieg. Die alt gedienten im Team, die schon häufiger in Hiltrup auflaufen mussten, erzählten aber im Vorfeld von wunderlichen Dingen. Eine unbequeme Spielatmosphäre, glatter Hallenboden, oft zwei parallel verlaufende Spiele in kleiner Halle und ein Gegner, der es einem sehr schwer machen kann. Genau so kam es dann auch und auf einmal sah sich der BSV bei einem Rückstand von 1:3 mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Doppel (Redbrake/Neumeister) konnte stechen und im oberen Paarkreuz war es dem erstmals in der Saison eingesetzten Alex Beckmann deutlich anzusehen, dass Sicherheit fehlte. Da der Gegenüber Romanovskis sehr sicher aufspielte, war der Punktverlust die Folge. Markus Redbrake quälte sich auch durchs Spiel, behielt aber noch die Oberhand gegen die tapfer kämpfende Petra Wermeling. Die Wende wurde dann mit der Mitte eingeleitet. Sowohl Karl Piochowiak, der schwer zu kämpfen hatte, als auch Neumeister gelang der Umschwung und erstmals führte der BSV. Auch im unteren Paarkreuz fielen die Punkte nicht einfach zu. Schwegmann verlor, Rottwinkel gewann. Dann folgten vier Erfolge für den BSV (Redbrake, Beckmann, Neumeister und Piochowiak) und letztlich stand dann der dritte Sieg im dritten Spiel und weiterhin die Tabellenführung fest. Das scheint aber deutlicher als es war.

Was gibt es zu berichten? Eigentlich nicht viel. Die Erste lässt sich auf ihrem Weg zum erklärten Aufstieg nicht abbringen und gewinnt 9:1 gegen Freckenhorst. Die Zweite wurde unverhofft kurzfristig in eine spielfreie Woche geschickt.

Vorausgegangen war das stete Bemühen, das Spiel zu verlegen. Freckenhorst hatte arge Schwierigkeiten, ein brauchbares Team an diesem Spieltag auf die Beine zu stellen. Alles hin und her im Vorfeld, viele Termine die ausgetauscht wurden brachten jedoch keinen Erfolg, so dass man letztlich dann doch an diesem Freitag antreten musste. Aber auch Ostbevern musste kurzfristig auf Spitzenspieler Markus Redbrake verzichten, für den Achim Bücker einsprang. So sah es auf dem Papier so aus, dass zwei dezimierte Mannschaften gegeneinander antraten. Dass das beim BSV nicht ins Gewicht fällt, wurde dann im Spielverlauf deutlich. Philipp Neumeister, David Krieg, Karl Piochowiak, Achim Bücker, Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann behielten zu jedem Zeitpunkt die Hosen an und lieferten mit dem 9:1 eine starke Leistung. Lediglich das Doppel Neumeister/Bücker hatte schwer zu kämpfen und verlor nach fünf umkämpften Sätzen. Da war noch das aufregendste, dass sich die Spieler Krieg und Pawlowski nach vielen Jahren erstmalig wiedertrafen. Der Gast, nach dem letzten Spiel in der Jugend gegen Krieg nach Amerika ausgewandert, freute sich wie Krieg riesig, dass man sich nach all der langen Zeit nun wiedersah. So hatte das Spiel zumindest für einen Freckenhorster etwas versöhnliches.

Die Reserve durfte an diesem Spieltag kurzfristig nicht an die Platten. Der Spitzenreiter hatte kein Team zur Verfügung und bat sehr kurzfristig um Verlegung. Fair Play geht vor für den BSV und so wurde das Spielt auf den 8.10.2019 verlegt. Chapeau BSV!

 

Es gibt ja immer Dinge, die man beklagen kann. Die Heimspielbilanz der Tischtennisabteilung gehört aber nicht dazu. Die Reserve hielt die Tische mit 8:5 clean (gegen TTG Beelen), die 1. Herren legte im zweiten Saisonspiel und erneut in der Heimat mit einem reinen 9:0 gegen  den TTC Münster nach.

Nachdem die Reserve im ersten Spiel der Saison eine 5:8 Niederlage im Auswärtsspiel gegen die SG Sendenhorst II hinnehmen musste, konterte sie im ersten Heimspiel gekonnt mit exakt dem gleichen Ergebnis. Zum Matchwinner avancierte an diesem Tag Mannschaftsführer Martin (Matza) Höggemann, der mit zwei Siegen in entscheidenden Situationen den Gesamterfolg sicherte. Karl Piochowiak am Spitzenbrett eingesetzt blieb ungeschlagen (3:0), Martin Schwegmann kam insgesamt zu einem Sieg. Hier war spürbar, dass die drei Einsätze innerhalb von 10 Tagen nicht spurlos vorübergehen. Schwegmann hilft in der Reserve aus, und gehört zum Stammteam der 1. Herren. Alfons Dartmann, stark aufspielend, blieb unbelohnt. Respekt muss dem Gast gezollt werden, der sich in jeder Spielsituation und in Rücklage gegen das drohende Unheil gestemmt hat. Letztlich zwar ohne Erfolg, was die BSVler freute. So gestaltet sich der weitere Weg in der 2. Kreisklasse zumindest kurzfristig ausgeglichen.

Die 1. Herren trat an gegen den 1. TTC Münster. Rein gedanklich löst das bei allen TT-Fans Assoziationen aus, die mit "spannend, umkämpft, entscheidend, Krimi" nur wage umschrieben sind. Das 9:0 passt da gar nicht rein, ist aber eine logische Folge der Umstrukturierung des Teams durch Rückzug der Bezirksligamannschaft. Mit Markus Redbrake, Philipp Neumeister, David Krieg, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel und Martin Schwegmann war an diesem Tag an den Platten kein "Gut Kirschen Essen". Im geselligen Teil des Abends dann natürlich schon. Festzuhalten ist: Das Team ist mit dem erklärten Ziel Aufstieg auf Kurs.