Dieses letzte Heimspiel der Saison 2015/2016 wurde dann doch noch ein ganz besonderes für die Reserve des BSV. Das Hinspiel ging ziemlich deutlich mit 4:9 an die Blau-Weißen aus Greven. Und auch im Rückspiel traten die Jungs von der Ems offensichtlich mit besonderen Ambitionen im Beverdorf an. Erstmalig in der Saison konnten diese mit ihrer Bestbesetzung antreten. Da aber auch der BSV nicht schlecht aufgestellt war, mochte sich noch erweisen, wer das Rennen macht. Und das war zunächst der Gastgeber von der Bever. Schon nach den Doppeln zeichnete sich ein Weg auf, der deutlich für die Beveraner sprach. Keine Probleme hatten Karl Piochowiak und Frank Sommer und auch Andreas Rottwinkel und Martin "Matza" Höggemann wollten an ihrem ungeschlagenen Status weiter festhalten. Und so kam es auch. Hauchdünn, erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mussten sich Hubert Schulze Topphoff und Peter Müller beugen. Pech für die gesamte Mannschaft, hatte das Doppel vor Freude über einen möglichen Sieg bereits eine Belohnung für die ganze Mannschaft ausgelobt. Da hatten aber die Grevener etwas dagegen. Dann ging es ganz schnell. Siege von Piochowiak, Rottwinkel, Sommer und Höggemann katapulierten den BSV mit 6:1 weit in Front und eigentlich schien der Drops gelutscht. Doch die Gäste bewiesen Moral und konterten im unteren Paarkreuz. Schulze Topphoff und Müller mussten die Gegner an sich vorbei ziehen lassen. Noch kein Problem, so schien es, hatte Piochowiak doch auch im zweiten Einzel scheinbar keine Probleme mit seinem Gegenüber. Doch es kam anders. Eine Nachlässigkeit im dritten Satz, ein verlorener vierter und eine Entscheidung im fünften in der Verlängerung sorgten für den Anschluss der Gäste. Und nachdem auch Rottwinkel auch sein Einzel gegen den gut aufgelegten Peine verlor, war das Spiel wieder offen. Die Mitte hielt aber Stand. Ungefährdet auch im zweiten Einzel Frank Sommer, der seine Stärke in der Liga damit unterstrich. Und auch Matza Höggemann kämpfte sich auch mit Geschick zum Erfolg. Dann wurde es heiß in der Halle. Müller kämpfte bis zur Erschöpfung, wurde aber nicht belohnt und auch Hubert Schulze Topphoff sah sich einem sehr stark aufspielenden Gegenüber ausgesetzt. Ein taktisches Feuerwerk auf beiden Seiten fand das glückliche Ende bei den Gästen. Das Schlussdoppel musste entscheiden. Aber auch hier ließen sich Rottwinkel/Höggemann nicht in die Karten spucken und besiegelten den hauchdünnen Erfolg für den BSV. Alle waren sich einig: Ein Untentschieden wäre letzlich wegen des Spielverlaufs sicherlich auch gerecht gewesen.