Martin HoeggemannEr hätte sich das so durchgerechnet. Das waren die Worte, die Mannschaftsführer Martin "Matza" Höggemann dem Team kurz vor Beginn des Spiels seiner Mannschaft mit auf dem Weg gab. 4:9, mehr wäre wohl an diesem Tage unter Berücksichtigung aller Umstände nicht drin. Ob das so ernst gemeint war - man weiß es nicht. Aber es verfehlte die Wirkung nicht. Denn sein Team hatte etwas dagegen, auch wenn es lange nicht so aussah. Nach den Doppeln führten die TTCler, die gut aufgestellt waren und sich offensichtlich auch was vorgenommen hatten, mit 2:1. Lediglich das auch dann noch ungeschlagene Doppel der Blau-Weißen Andreas Rottwinkel/Matza Höggemann fuhren einen Sieg ein. Ohne Chance an diesem Tag die beiden anderen Paarungen Piochowiak/Bauer und Dartmann/Voß. Dann blieb es zunächst ausgeglichen nach Siegen von Piochowiak und Höggmann und Niederlagen von Rottwinkel und Dartmann. Der Doppelschlag im unteren Paarkreuz gegen den BSV, Voß und Bauer verloren, stellte dann die Weichen für einen Erfolg des TTC. Und als dann auch noch Andreas Rottwinkel sein zweites Einzel abgeben musste und Karl Piochowiak überhaupt nicht richtig ins Spiel fand, schien alles, wie angekündigt. Die Mannschaft sah schon eine rosige Zukunft für ihren Mannschaftsführer als Wetterprophet oder Lottofee. Der knappe Sieg von Piochowiak und zwei gewonnene Einzel in der Mitte, Höggemann blieb damit fehlerfrei und Alfons Dartmann wurde für eine sehr starke Leistung mit einem Punkt belohnt, sorgten für eine Spielverlängerung. Dirk Bauer fand auch in seinem zweiten Spiel keine Fortune und blieb sieglos. Nun kam es auf Ludger Voß an, ob die Beveraner noch ins Schlussdoppel durften. Cool zockte dieser seine Gegenüber ab und der BSV war wieder im Spiel. Ein spannendes Schlussdoppel, welches erst im fünften Satz entschieden wurde sorgte nicht nur für die weiterhin weiße Weste von Rottwinkel/Höggemann, sondern bescherte dem Team auch einen verdienten Punktgewinn.