So hatte sich die Erstvertretung ihre Saison nicht vorgestellt. Sah man sich noch vor der Saison irgendwo im oberen Mittelfeld, wenn es gut läuft vielleicht ein wenig besser, so führte das Team vom ersten Spieltag an die Tabelle am Ende an, nach dem Erfolg gegen KInderhaus gelang immerhin der Sprung auf den vorletzten Tabellenplatz. Das ist natürlich auch keine Beruhigung. Gründe gibt es genug: Zu viele Ausfälle, wenig Konstanz auch bei den Stammspielern, das gut besetzte Feld der Liga und und und. Das führt aber letztlich nur zu der Erkenntnis, dass ein Leistungsumschwung her muss und in den sogenannten vier Punkte Spielen ganze Leistung abgefordert wird. Auch wenn alle individuellen Gründe im Team nachvollziehbar sind, warum Spieler in wichtigen Spielen nicht verfügbar sind, so ist aber auch festzustellen, dass die Gegner in den Begegnungen oft einfach eine Schüppe mehr auflegen, die Motivation eine andere ist und zuweilen auch mystisches herangezogen wird, wenn man davon ausgeht, dass Fünfsatzspiele nicht mehr zu gewinnen sind. Wer genau hinschaut wird aber erkennen, dass oft der letzte Biss fehlt und aufgrund fehlender Spielpraxis in Training und Spielen sich ungewohnt viele leichte Fehler einschleichen. Da nützen dann einige wenige Big Points auf hohem Niveau im Spielverlauf nichts. Auch individuelle starke Einzelleistungen einzelner bleiben eben solche. In den letzten Spielen gegen ETuS Rheine, Mettingen, und TTC Münster III warten allesamt Gegner aus der oberen Tabellenregion. Das Spiel der Spiele findet aber am letzten Spieltag der Hinserie, am 6.12. gegen das derzeitige Schlusslicht Arminia Ochtrup statt. Wünschenswert, zumindest dann mit den TOP 6 antreten zu können.