Das Ergebnis ist wahrlich deutlicher, als der Spielverlauf. Letzlich geht der 9:2 Erfolg der Zweiten gegen die Saxonia aus Münster aber in Ordnung. Der Gast trat geschwächt mit nur fünf Spielern an, so dass Frank Sommer leider im Einzel nicht zum Einsatz kam und das Spiel kampflos auf dem Papier gut geschrieben bekam. Damit er aber dennoch nicht den Weg zur Turnhalle gefunden hat, wurden flugs die Doppel umgestellt und er ins Doppel eins befördert. Zusammen mit Martin Schwegmann war es dann ein hartes Stück arbeit gegen die gut aufgestellten Saxonier. Erst im fünften Satz in der Verlängerung war es ihnen vergönnt, die Früchte ihrer Arbeit einzufahren. Schwegmann verletzte sich zudem im Spiel und konnte auch sein späteres Einzel nur stark eingeschränkt absolvieren. Dass es dann im Einzel nicht zu einem Erfolg führte, war wohl entscheidend auch darauf zurückzuführen. Sehr knapp war es auch für das neue Doppel 2 im Team, Karl Piochowiak und Andreas Rottwinkel. Diese lagen sogar nach zwei Sätzen gegen Lindenblatt und Rump hinten, kämpften sich aber ins Spiel und konnten auch im fünften Satz, allerdings auch erst in der Verlängerung, jubeln.
Auch in den folgenden Einzeln blieb es immer spannend. So wurden im ersten Durchgang alle Spiele erst im Entscheidungssatz entschieden. Alle? Nein, Hubert Schulze Topphoff wollte damit nichts zu tun haben und absolvierte ein sauberes 3:0 in seinem Einzel. Die abschließenden Spiele im oberen Paarkreuz entschieden Piochowiak und Rottwinkel für sich, wobei die tolle Leistungssteigerung von Rottwinkel gegen den unbequem agierenden Abwehrspieler Rump besonders zu erwähnen ist.