Sassenberg bleibt Sieger in der 1. Kreisklasse
Reserve gibt Punkt gegen Sendenhorst ab

Kleiner Dämpfer für beide Teams des BSV. Zwar war für die neue Erste der Tischtennisabteilung nach dem 1:9 in der Hinserie klar, dass es wohl sehr schwer werden würde, überhaupt etwas zählbares aus dem Rückspiel gegen Sassenberg mit zu nehmen, doch irgendwie war man ja im Schwung nach zwei gewonnenen Partien nach dem Neustart. Die gute Leistung in dieser Neuauflage der Partie wurde dann letztlich aber nicht belohnt. Und dann musste auch noch die neue Zweite in eine Punkteteilung gegen die nicht gerade favorisierten Sendenhorster in eigener Halle einwilligen. Alles also kein Grund zum Jubel, jedoch auch nicht gleich im Jammertal zu verschwinden. "Solche Spiele gibt es und dann ist es wichtig, direkt den Fokus auf das nächste Ereignis zu lenken", drückt Martin (Matza) Höggemann seine Zuversicht aus, dass es dann auch wieder besser wird.

In der Partie der 1. Kreisklasse war der Schuldige des Dilemmas schnell gefunden. Die Ausbeute in den Doppel ging auf Null. Ansonsten war die Leistung aller Akteure, David Krieg, Andreas Seidel, Karl Piochowiak, Andreas Rottwinkel, Martin Schwegmann und Heike Seidel sehr ansprechend. Oft hatten die BSVer den Gegner, der insbesondere im oberen Paarkreuz sehr stark besetzt war aber auch in den übrigen Paarkreuzen seit Wochen auf sich aufmerksam macht, am Rande einer Niederlage. Insbesondere in den zweiten Spielen von Krieg, Piochowiak oder auch im ersten Einzel von Andreas Seidel wäre mit ein wenig Glück am Ende mehr drin gewesen. Knackpunkt im Spiel war die Situation beim 4:6. Beide laufende Einzel hätten für den BSV kommen können, gingen aber verloren, so stand es eben nicht ausgeglichen sondern für den weiteren Verlauf nicht zuträglich 4:8. Zum Spielbericht.

Die Doppel waren bei der Reserve nicht das Problem. Mit 2:0 ging man gegen Sendenhorst in Führung. Und nachdem auch Dirk Bauer auf 3:0 erhöhte, hätte es auch so weiter gehen können. Aber dann lief es nicht richtig rund. Ostbevern übernahm nicht richtig die Initiative und kam irgendwie nicht vom Fleck. Dem Sieg von Ludger Voß standen Niederlagen von Hubert Schulze Topphoff und Barbara Redbrake gegnüber, so dass die erste Runde der Einzel noch ausgeglichen gestaltet wurde. Im zweiten Verlauf blieb aber lediglich Barbara Redbrake erfolgreich, so dass es schon 5:5 ausgeglichen stand. Und nachdem Siege von Dirk Bauer und Ludger Schulze Topphoff wieder begleitet wurden von Niederlagen Ludger Voß und Barbara Redbrakes war das Unentschieden besiegelt. Grundsätzlich ist nichts passiert, hat man nach drei Spielen nur einen Punkt auf die Aufstiegsplätze Abstand und noch alles selber in der Hand. Ein wenig schmerzlich ist der Punktverlust doch, da er für Sendenhorst in der laufenden Meisterrunde der erste verwertbare Zähler war und mit ein wenig Geschick und Fortune sicherlich vermeidbar gewesen wäre. Zum Spielbericht.