Es war wieder mal bis zum Schluss ein ausgeglichenes, spannendes und kurzweiliges Turnier, dieses traditionelle Jahresabschlussturnier der TT-Abteilung. Und obwohl es mehr darum ging, in voller Turnhalle noch einmal richtig Spaß an der Platte zu haben, so gibt es dann doch zum Schluss ein Gewinnerpärchen, welches den begehrten Pokal in den Händen hält. In diesem Jahr war es die Zufallspaarung David Krieg und Gunnar Schubert, die über die vielen zu absolvierenden Spiele verdient die Trophäe von Turnierleiter Martin (Matza) Höggemann überreicht bekamen. Beide spielten sehr gutes Tischtennis und David Krieg blieb bis auf ein einziges Einzel gegen Karl Piochowiak in diesen ungeschlagen. Und auch Gunnar Schubert ließ in seinen Einzeln selten etwas anbrennen. Wie so oft, gibt aber nach zwei zum Auftakt gespielten Einzeln das abschließende Doppel den Ausschlag. Und da schlägt dann auch immer das Herz des Tischtennis, dieses Turniers. Denn dort finden sich aufgrund der per Los entschiedenen Besetzungen immer wieder Überraschungskonstellationen und zuweilen hochspannende Begegnungen. Selten nur werden Spiele einseitig und schnell entschieden. Mit 22 Teilnehmenden TT-Spielern und -Spielerinnen herrschte an den Platten durchgehend Betrieb. Und wie immer fanden sich auch ehemalige Akteure ein, zu denen eben auch Gunnar Schubert gehört. Gäbe es einen Pokal für die treueste Turnierteilnahme bei auswärtigem Wohnort, so hätte Schubert auch diesen in Empfang genommen. So gehört das Turnier für ihn seit vielen Jahren zur festen Größe im Terminkalender. Daher waren sich alle einig, dass auch in diesem Jahr der richtige gewonnen hat. David Krieg kennt dieses Gefühl auf dem Siegertreppchen schon, da er gewissermaßen Wiederholungstäter ist. Starke Leistungen zeigten aber auch die auf Platz 2 platzierten Philipp Neumeister an der Seite von Dirk Bauer, die sich im Halbfinale gegen Karl Piochowiak/Ludger Voss durch setzten. Im anderen Halbfinale zeigten die späteren Sieger Michael Zimmermann und Martin Schwegmann die sportlichen Grenzen auf. Aber auch hier ging es sehr knapp zur Sache. Manni Bals/Peter Müller, Markus Redbrake/Klaus Mühlenstroth, Daniel Rolf/Reinhilde Leinkenjost, Daniel Berges/Hans-Günther Wiegert, Holger Wieczorek/Dagmar Brilhuis, Daniel Rolf/Reinhilde Leinkenjost und Andreas Seidel/Barbara Redbrake schauten zu diesem Zeitpunkt bereits interessiert zu.