Es war als 4 Punkte Spiel ausgerufen, und das war es auch wohl. Die bis dahin Tabellennachbarn in der Bezirksliga waren aufgefordert, gegeneinander anzutreten. Und nach dem 8:8 im Hinspiel standen alle Zeichen darauf, dass es ein heißer Tanz werden könnte. Letztlich mussten beide Mannschaften ihre Dreier ersetzen, so war es dann auch auf beiden Seiten trotz Ersatzgestellungen nominell ausgeglichen. Und dennoch wurde es dann doch eine klare Sache für den BSV. Das lag vor allem daran, dass die BSVler trotz bitterer Niederlagen in den letzten beiden Spielen (jeweils 7:9 nach verlorenem Schlussdoppel) die Top-Leistungen in den Einzeln mit hinüber gerettet haben. Und es lag daran, dass es endlich gelang, alle drei Eingangsdoppel für sich zu entscheiden. Markus Redbrake mit Daniel Rolf, Manni Bals mit David Krieg und Philipp Neumeister mit Ersatz Karl Piochowiak ließen jeweils nichts anbrennen. Die Rheinenser versuchten auch in den darauffolgenden Einzeln viel, aber letztlich verwertbares sprang dabei nicht heraus. Die Mannschaft ist im Kriesenmodus, was mitunter vielleicht auch die letzte Freiheit der Gedanken am Tisch nicht ermöglicht. So behielt der BSV auch wenn es mal knapper wurde immer noch die Oberhand. Mit einer Ausnahme. Irgendwie fand Markus Redbrake gegen den unbequem aufspielenden Schmidt nicht ins Spiel und unterlag dann doch im 5. Satz zu 5. Der BSV setzt sich damit wieder ein wenig ab, ETuS ist nun in ganz schwerem Fahrwasser. Für die Beveraner bedeutet der Sieg zudem einen guten Auschwung für das Derby gegen Telgte in der kommenden Woche. Zum Spielbericht