Mannschaftsführer Markus Redbrake führte es zu Beginn des Spiels bereits aus: So ein erster Spieltag ist wohl auch eine Art Standortbestimmung für die Saison. Nach dem Spiel fiel sein Fazit trotz der 6:9 Niederlage leicht positiv aus. Es gab Licht und Schatten, alles in allem kann das Team aufbauen auf der gezeigten Leistung. Diese forderte in einem dreieinhalb Stunden dauernden Match alles ab.
In der Stunde 1 waren es vor allem die Doppel, die die Beveraner in Atem hielten. Gravenhorst hat starke Doppel, das ist bekannt und der BSV musste mit Vertretungen für Daniel Berges und Michael Weppler mit Vertretung ran. Doch auch die Gravenhorster mussten kurzfristig auf ihren zweier verzichten und buchten unmittelbar vor dem Spiel den an drei nominierten Verlemann. So war also alles wieder offen. Und das nutzten die BSVer für sich. Schon gegen das Spitzendoppel Reckers/Heeke sahen Neumeister/Piochowiak über weite Strecken nicht chancenlos aus. Zweimal in der Verlängerung knapp geschlagen und mit einem klaren dritten Satz für die Gastgeber fiel die Niederlage gefühlt zu hoch aus. Das beim BSV neu formierte erste Doppel mit Rolf/Redbrake ließ sich in seinem Spiel die Butter nicht vom Brot nehmen. Und Seidel/Krieg konnten im Viersatzkrimi den Deckel auf eine durchaus sehenswerte Leistung nicht draufmachen. Mit einem Punkt war das Team dennoch zufrieden. Ohne Probleme ging es dann für Daniel Rolf weiter, der sein Einzel deutlich bestimmte. Markus Redbrake hingegen war gegen den Spitzenspieler Udo Reckers bis in den letzten Satz gefordert. Die Chance war da, aber Reckers behielt beim 11:8 im fünften Satz das glücklichere Ende für sich.
In der zweiten Stunde dann war die Zeit für den BSV gekommen. Zwar musste Andreas Seidel noch in eine Niederlage einwilligen, doch dann stachen Philipp Neumeister, David Krieg, Karl Piochowiak und Daniel Rolf in Folge. Das Team führte mit 6:4 und die Welt schien in Ordnung. Doch in Stunde 3 schlugen die Gastgeber zurück. Zum Teil hochspannende Spiele, alle im Entscheidungssatz ausgetragen gingen regelmäßig an die Gastgeber. Redbrake, Neumeister, Seidel, Krieg und Piochowiak hatten jeweils das Nachsehen. Die letzten Entscheidungen wurden in der vierten Stunde des Spiels getroffen. So trat das Team die Heimreise ohne Punkte aber mit einem guten Gefühl für die kommenden Begegnungen an. Zum Spielbericht.