Keine Frage, Spiel gegen Sassenberg waren immer schon das I-Tüpfelchen in jeder Saison. In diesem Rückspiel aber, stand das Meeting unter ganz besonderen Vorzeichen. Noch vor Wochenfrist führten die Sassenberger die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem BSV an. Nun zum Ende dieser Spielwoche hat der BSV gegenüber allen Mitbewerbern drei Punkte Vorsprung. Wie geht das denn auf, denkt sich der geneigte Leser, denn pro Spiel gibt es maximal zwei Punkte. Die Erklärung: Die Sassenberger verloren bereits in ihrem regulärem Spiel gegen Sendenhorst überraschend deutlich mit 3:8. Damit ging das BSV Quartett in dieses auf Wunsch der Sassenberger verlegte Spiel bereits als Tabellenführer ins Rennen. Und nun noch obendrauf einen sehr gut erkämpften 8:3 Erfolg im Heimspiel.

Ersatzverstärkt ging der BSV dabei ins Rennen. Für Martin Schwegmann rückte Andreas Seidel nach und den Ausfall von Martin Höggemann kompensierte Achim Bücker, der damit als neue Nummer eins dafür sorgte, dass alle übrigen noch eine Position nach unten rückten. Das machte insbesondere die Bretter drei und vier stark, wo Karl Piochowiak und Andreas Rottwinkel nichts anbrennen ließen. Rottwinkel mit zwei Erfolgen und Piochowiak mit drei Einzelerfolgen waren schon mehr als die halbe Miete. Dann kamen da noch zwei knapp erkämpfte Doppel obendrauf und ein Sieg von Seidel im oberen Paarkreuz. Pech für ihn, dass sein bereits gewonnenes drittes Einzel nicht mehr mitgezählt wurde, so fiel seine Einzelbilanz mit einer Niederlage ausgeglichen aus. Ausgesprochenes Spielpech hatte Achim Bücker, der in beiden Einzeln im fünften Satz hauchdünn geschlagen wurde. Das lässt sich aber ertragen, geht der BSV nun als haushoher Favorit für die Meisterschaft in die weiteren Begegnungen. Zum Spielbericht