Die Namen, die den Pokal zieren, gehen weit mehr als 40 Jahre zurück. Viele sind es und nun kommt ein neuer hinzu: Manfred "Manni" Bals hatte bei den diesjährigen Vereinsmeisterschaften das glückliche Händchen und Geschick auf seiner Seite und setzte sich in einem spannenden und knappen Endspiel gegen Urgestein Achim Bücker durch. Dass er dabei über die volle Distanz gehen musste, lag auch und vor allem an der hervorragenden Leistung von Achim Bücker. Dieser schaltete bereits im Halbfinale den an diesem Tage ebenfalls gut aufgelegten Karl Piochowiak ebenfalls in fünf Sätzen aus und behielt nach den davor ausgetragenen Gruppenspielen als Tabellenzweiter die Übersicht.
Krankheits-, urlaubsbedingt und aus dienstlichen Gründen fiel das Teilnehmerfeld in diesem Jahr etwas kleiner aus als gewohnt. Auch wurde das Turnier wegen verschiedener terminlicher Engpässe von seinem gewohnten Stammplatz rund um das Osterfest auf diesen Novembertermin verlegt. Das alles tat der Qualität der Spiele keinen Abbruch. Es ging rund in den Begegnungen, die gespielt wurden. Und so war es dann auch nur ein Wimpernschlag, der darüber entschied, wer dann im weiteren Verlauf des Turniers um Siegerehren spielen durfte. Besonders eng ging es in der Gruppe 1 zu. Sowohl Manfred Bals, der gegen Alex Beckmann den kürzeren zog, als auch Alex Beckmann, der gegen Karl Piochowiak verlor, wie auch Karl Piochowiak, der gegen Manni Bals im 5. Satz geschlagen wurde, hatten es verdient, dass sie jeweils mit zwei Siegen weiter kamen. Ein winziger Satz entschied dann, dass Karl Piochowiak als Gruppenerster und Manni Bals als zweiter weiter kamen. In Gruppe 2 waren Daniel Rolf und Achim Bücker die Glücklichen. Während Manni Bals sich dann ebenfalls sehr knapp gegen Daniel Rolf durchsetzte, war es Achim Bücker eben gegen Piochowiak vergönnt ins Finale einzuziehen. In den Doppeln setzten sich Alex Beckmann an der Seite von Andreas Seidel im Finale gegen Daniel Rolf und Karl Piochowiak durch. Alles in allem also eine runde Sache und ein toller Turniertag!