Ja was ist das jetzt? Ein gewonnener Punkt, ein verlorener Punkt oder ein gerechtes Unentschieden? Das wird wohl erst der Saisonverlauf zeigen. Positiv zu bewerten ist sicherlich, dass der Saisonstart für die 1. Herren angesichts der erschwerten personellen Bedingungen nicht ganz ins Wasser gefallen ist. Frühzeitig bemühte sich das Team angesichts der drohenden personellen Sachlage um Spielverlegung. Die Westfalia aus Kinderhaus sah sich leider nicht in der Lage, bis zum Ende der Hinrunde einen adäquaten Ersatztermin anzubieten. Da dies allerdings erst in den letzten Tagen vor dem Start der Saison fest stand, war es auch in den eigenen Reihen schwer, für Ersatz zu sorgen. Peter Müller sprang dankenswerter Weise ein, damit das Team nicht gleich zu Beginn der Saison mit nur fünf Spielern antreten musste. Dass es für ihn aber gegen die im unteren Paarkreuz gut besetzten Münsteraner sehr schwer werden würde, war auch klar. Sein Achtungserfolg: Ein Satzgewinn gegen Thorsten Rüschenschulte, gegen den wohl schon jeder ambitionierte TTler im BSV sich die Zähne ausgebissen hat. Ansonsten ging es los, wie es in der letzten Spielzeit so oft verlief. Mit 1:2 lag man zunächst hinten, da nur das neu formierte Spitzendoppel in Blau-Weiß Rolf/Weppler stach. Nachdem danach beide Einzel im oberen Paarkreuz an die Domstädter fielen, sah zunächst alles nicht ganz so rosig aus. Durch Siege von Weppler und Krieg im mittleren und unteren Paarkreuz hielten die Beveraner die Tür aber noch offen. Im zweiten Durchgang stachen dann Rolf und Neumeister doppelt, womit das Spiel dann wieder offen war. Siege von Weppler und Krieg, die damit im Einzel ungeschlagen blieben, Weppler gänzlich ohne Niederlage blieb und ein hervorragend gespieltes Abschlussdoppel von Rolf/Weppler sorgten dann für die Punkteteilung. Fazit der Mannschaft: Das ganze geht schon in Ordnung und herzlicher Dank an Peter Müller!